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25-Tage-Methodentraining: Tag 4 ...


Methoden-Training:

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Methodentraining: Tag 4

Diese Ausführungen sind Teil eines 25-Tage-Trainings in persönlicher Arbeitsmethodik.

1. Der Zweck der Ziele



Ziele sind ein zentrales Element des Erfolgs.

Wer einmal gelernt hat, Ziele zu setzen, sie zu gliedern, sie anzupacken und zu erreichen, der neigt dazu, Ziele nicht mehr in Frage zu stellen. Man erlebt daher hin und wieder, daß Menschen an längst überholten Zielen festhalten, an willkürlich gesetzten Zielen und an Zielen, die ihrem Naturell völlig widersprechen. Man soll ja nie aufgeben.



Handeln Sie!

Handeln Sie ...So schaffen es manche Menschen, steinreich zu werden und doch nie die zwei Bäume und die Hängematte zu besitzen, die sie sich in der Jugend erträumten. So verzichtet mancher jahrelang auf Urlaub, nur um Geld zu scheffeln und vielleicht irgendwann eine ganz tolle Reise machen zu können. So versäumen viele junge Frauen ihren Traum von Kindern und Familie, weil zwischen den Karriereschritten irgendwann die biologische Uhr abgelaufen ist.aber nicht überstürtzt

So gibt es Menschen, die sich in ihrem sicheren, geordneten Spießbürgerleben fast zu Tode langweilen, obwohl ihr Naturell täglich neue Herausforderungen so dringend verlangt wie der Trinker den Schnaps. So tun viele Menschen das, was Nachbarn oder Kollegen tun, im nie überprüften Glauben, das werde sie glücklich machen.

... aber nicht überstürzt!

Überprüfen Sie also immer neu Ihre Ziele. Handeln Sie. Heute ist der erste Tag vom Rest Ihres Lebens. Überlegen Sie, was Sie wirklich aus Ihrem Leben machen möchten. Handeln Sie nicht überstürzt. Ohne Kompromisse geht es nicht. Lassen Sie sich die nötige Zeit. Denken Sie nach. Aber handeln Sie dann.

Bitte nehmen Sie nochmals das Blatt mit den Abkürzungen für Ihr Zeitplanbuch zur Hand. Überlegen Sie, ob die Liste vollständig ist oder gekürzt werden kann. Übertragen Sie die Liste dann auf ein kleines Blatt zum Einheften in Ihr Zeitplanbuch und heften Sie es unter den Buchstaben A wie Abkürzungen. Sobald die Abkürzungen sitzen, werfen Sie das Blatt weg. (wenn Sie mit Software arbeiten, gehören Abkürzungen z.B. in den Spickzettel von meineZIELE)


2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Führen Sie Ihr Zeitplanbuch weiterPrivate Eintragungen

Tragen Sie auch private Termine in Ihr Zeitplanbuch ein, sofern entsprechende Vertraulichkeit gewährleistet ist. Das Buch sollte in der Regel geschlossen auf dem Tisch liegen.

Überlegen Sie ein paar Minuten: Welche privaten Tagesziele habe ich? Welche Aufgaben gehören ins Zeitplanbuch? Wieviele private Termine habe ich überhaupt? Wäre es sinnvoll, Termine der Art "30 Minuten Zeit für xy ..." einzutragen?


3. Zieleverdichten

Hinterfragen Sie Ihre Ziele. Oft setzen wir uns vordergründige Ziele, wollen aber eigentlich etwas ganz anderes erreichen.

Formulieren Sie Ihre 10 Übungsziele von gestern neu: Versuchen Sie, gleichzeitig kürzer und genauerzu umreißen, worin das Ziel besteht. Schälen Sie die Dinge heraus, auf die es Ihnen ankommt. Lassen Sie weg, was sich "automatisch" mit ergibt.

Ist Ihr Ziel das eigentliche Ziel oder ist es nur Mittel zu einem anderen Zweck? Geht es bei Ihrem Traumschloß darum, Freunde zu übertrumpfen? Oder um Ihre Jagdleidenschaft? Oder um ein ruhiges Plätzchen weitab von allen Menschen? Oder um Platz für Ihre Gemäldesammlung?

Versuchen Sie, klar und prägnant das Wesentliche Ihrer Ziele zu erfassen.


Zuspätkommen5. Wollen Sie Ordnung?

Morgen beginnen wir mit der Ordnung auf dem Schreibtisch. Wollen Sie Ordnung haben?

Der schwierigste Teil ist oft, Ordnung überhaupt schaffen zu wollen. Viele Menschen sind - aus verschiedensten Gründen - mit der Unordnung und geringen Effizienz am Arbeitsplatz sehr zufrieden, machen sich und anderen vor, nur so könnten Sie optimal arbeiten ...

Wenn es nur Unkenntnis von Methoden ist, Gedankenlosigkeit oder, wie bei den meisten Menschen, schlechte Gewohnheit, dann werden Sie demnächst einen perfekten Arbeitsplatz haben. Es gibt allerdings auch andere, tief sitzende psychologische Gründe, die schwer anzupacken sind.

1. Die Barriere
Könnte es sein, daß rund um Ihre Schreibfläche Stapel von Papieren, ganze Ordner, Postkörbe etc plaziert sind? Wie würden Sie sich fühlen, wenn diese Barrieren plötzlich weg wären? Ist es Ihnen in Ihrem Innersten nicht ganz wohl bei diesem Gedanken? Denken Sie darüber nach, ob Sie wirklich Barrieren aufbauen müssen. Könnten wir uns darauf einigen, daß Sie einen Monat lang versuchen, ohne die Barrieren auszukommen?


2. Arbeit vortäuschen
Was denkt wohl mein Chef, wenn mein Schreibtisch plötzlich blitzblank ist? Ist es nicht bequemer, immer genug "Arbeit" auf dem Tisch liegen zu haben? Gehen Sie das Wagnis ein. Notfalls sprechen Sie Ihren Chef darauf an und sagen Sie Ihm, daß Sie bei einen tollen Methodenkurs entdeckt haben ...

3. Kreatives Chaos
Kreativität entsteht nicht durch Chaos, sondern durch Anregung und klare Gedanken. Wenn Sie auf ein hohes Maß an äußerer Anregung angewiesen sind, gibt es bessere Wege: Anregende Bilder oder Kunstgegenstände, Fachzeitschriften, Kreativitätszirkel ... Unordnung zählt nicht dazu.


4. Spielwiese
Haben Sie den Eindruck, nur eine Fülle persönlicher Gegenstände garantiere Ihnen einen angenehmen Arbeitsplatz? Ist es möglich, daß Sie sich mit Ihrer Arbeit nicht identifizieren können? Oder kommen Sie mit manchen Kolleginnen oder Kollegen nicht klar? Die tieferen Gründe für unnötig viele persönliche Gegenstände am Arbeitsplatz finden Sie am leichtesten, wenn Sie diese für einen Monat ersatzlos entfernen.


Es gibt viele Gründe für Unordnung, aber es gibt keinen Grund, sie beizubehalten.

6.4 Störungen

Führen Sie die Strichliste und ergänzen Sie sie, falls nötig. Setzen Sie heute keine Schwerpunkte, sondern betrachten Sie einfach alles, was Sie von Ihren Arbeitszielen abhält, als "Störung".

Wir werden diese Strichliste nun einige Tage führen. Beachten Sie dabei bitte jeweils die beispielhaft genannten Schwerpunkte.

Störungen, die klar erkennbar sind, können Sie auch sofort abstellen. Kommen Sie z.B. pünktlich zu allen Besprechungen und machen Sie deutlich, daß Sie das von allen Kollegen auch erwarten.

Strichliste

Es gibt Beeinträchtigungen unserer Leistungskraft und unserer Lebensfreude, die wir überhaupt nicht als solche erkennen. Einer dieser Grenzbereiche sind die äußeren Faktoren der Intelligenz. Während wir uns subjektiv für immer gleich intelligent halten, schwankt unsere Intelligenz überraschend stark und in sehr kurzer Zeit.

Lesen Sie nach.


7. Schnellesen

Bearbeiten Sie bitte in "Optimales Lesen" den 4. Trainingstag (Anti-Regressionstraining)


8. Lesestoff "Das neue 1x1 des Zeitmanagement"

Lesen Sie ein weiteres Zehntel des Buches.

Notieren Sie auf einem Blatt Papier die wichtigste Erkenntnis, die Sie bei der Lektüre hatten. Denken Sie anschließend ein paar Minuten über Ihre Ziele nach.

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