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25-Tage-Methodentraining: Tag 8

Kostenloses 25-Tage Erfolgsmethodentraining:  Tag 8

Diese Ausführungen sind Teil eines 25-Tage-Trainings in persönlicher Arbeitsmethodik.

Bienenfleiß1. Lohnt sich Fleiß?

Bei der Lektüre von Methoden- oder Strategiebüchern kommt man schon mal ins Grübeln. Lohnt es sich überhaupt, fleißig zu sein?

In unserer Gesellschaft werden die Fleißigen eher belächelt als bewundert. In einer Zeit, in welcher der schnelle Euro durch Börsenspekulation attraktiver ist als eigene Leistung, gilt der Fleißige als der Dumme.

Viele Bücher mit hohen Auflagen, insbesondere aus der "Positiv-Denken-Ecke" gaukeln uns vor, man könne ohne Anstrengung und Arbeit erfolgreich sein, wenn man nur ausreichend motiviert ist und positiv genug über sich denkt. Fleiß kommt da nicht vor.

Auch der kräftigste und fleißigste Bauarbeiter kann mit der Schaufel nicht leisten, was ein Bagger kann. Dafür gibt es Technik und Methoden und das ist gut so. Wenn aber zwei Arbeiter nach derselben, als gut erkannten Methode arbeiten, wird der Fleißige wieder derjenige sein, der mehr leistet und irgendwann auch mehr bekommt.

FleißUnmethodischer, unnützer Fleiß aus Mangel an Technik, Nachdenken oder Begabung, frei nach dem Motto "Wer es nicht im Kopf hat, muss es eben in den Beinen haben", mag man wirklich belächeln. Auch zeitlich begrenzter Fleiß als Ausgleich für schlecht genutzte Zeit ("Am Abend werden die Faulen fleißig ...") verdient gelegentlich unseren Spott.

Aber dann gehen die Gegenargumente aus. Kaum jemand ist "nur" Feldherr oder Wirtschaftskapitän und erfolgreich genug, wenn er einmal in der Woche eine geniale Entscheidung trifft. Solange sich durch Bauernschläue und Methode ein Vorteil erringen lässt, bringt das mehr als Fleiß. Das ist richtig. Der Bauer, der eine große Anbaufläche Erdbeeren durch Erntehelfer ernten lässt, hat am Ende mehr in der Tasche, als jeder, der nur eine kleine Fläche höchstpersönlich beackert. Das ist Methode.

Tun das aber nun beide, dann wird wieder jener mehr Geld in der Tasche haben, der morgens eine Stunde früher auf dem Feld ist, einteilt, kontrolliert, sich kümmert. Das ist Fleiß.

Denken Sie also daran: Auch methodisch Pfiffiges muss ausgeführt werden. Ohne Fleiß kein Preis.

 

2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Heute befassen wir uns mit Rollen. Jeder Mensch spielt verschiedene Rollen im Leben.

Sie sind beruflich engagiert, möglicherweise gleichzeitig Abteilungsleiterin und Leiterin zweier Projekte. Sie haben vielleicht Sonderaufgaben, z.B. als Umweltbeauftragter Ihres Unternehmens. Sie haben eine Nebentätigkeit. Sie sind Jugendtrainer im örtlichen Sportverein. Sie sind Ratsmitglied Ihrer Kirchengemeinde. Vielleicht managen Sie eine Familie mit vier Kindern. Sie kümmern sich um Haus oder Wohnung. Jeder von uns hat die Rolle des Bemühens um Gesundheit, des Bemühens um Lernen und vielleicht des Interesses für Kultur. Sie sind vielleicht gerade schwanger. Oder Ehemann? Vater Ihrer Kinder?

Allen diesen Rollen wollen oder müssen Sie gerecht werden.

Ihre heutige Aufgabe ist es nun, eine Rollengliederung für sich zu erarbeiten. Ordnen Sie jeweils ein, zwei beispielhafte (Wochen-) Ziele oder konkrete Aufgaben zu. Hier ein Beispiel:

   


Rolle

 


Ziel / Aufgabe

   

Abteilungsleiter

 

Budget in dieser Woche abgeben
Gespräch mit Frau Müller führen

   

Projekt "Durchlaufzeiten"

 

Schulungspartner für Lotus Notes auswählen
Neues Meeting organisieren

   

Nebentätigkeit

 

Neues Buchhaltungsprogramm anschaffen
Dr. Steiner anrufen

   

Geld

 

alle amerikanischen Aktien verkaufen
Thomas beim BAföG-Antrag helfen

   

Jugendtrainer

 

Mittwoch Training
Grillfest organisieren

   

Kirchengemeinde

 

Ortstermin wegen Reparaturen am Kirchenportal
Spendenaktion für Jugendraum

   

Haus/Garten

 

Kirschen ernten
Befestigung Tür Geschirrschrank reparieren

   

Lernen

 

Methodentraining weiterführen

   

Gesundheit

 

Neue Laufschuhe kaufen
Volker fragen wegen Wanderung Samstag
Gewicht auf 95 kg reduzieren

   

Kultur

 

Freitag "La Traviata"

   

Ehemann

 

Blumen mitbringen
Gespräch wegen Schwiegermutter

   

Elternschaft

 

Mit Klaus über Mathe sprechen
Verena zum Joggen überreden

 

Legen Sie einfach auf einem Blatt Papier handschriftlich fest, wie Sie für sich diese Gliederung gestalten sollten.

 

3. Umgang mit Zielen

lernen buecherWir fahren fort mit der Bewusstseinsbildung für Ziele. Versuchen Sie heute, Jahresziele für den Bereich Bildung festzulegen.

Was möchten Sie heute in einem Jahr alles an zusätzlichem Wissen und Können beherrschen?

 

Bildung heißt nicht nur Fachwissen, Titel oder fachliches Können. Zur Bildung gehört auch die persönliche Weiterentwicklung, Allgemeinwissen wie Sprachkenntnisse und Methodenwissen aus den Bereichen Arbeit / Organisation, Rhetorik, Psychologie, Denkmethoden und Strategie.

Stellen Sie eine schriftliche Übersicht zusammen. Wählen Sie ehrgeizige, aber erreichbare Ziele.

Bildung heißt aber auch, dass man Dinge lernt, die sich lohnen. Es ist Blödsinn, "einfach mal wieder etwas für seine Bildung zu tun". Das ist wie bei einem Zirkus-Bären, dem man Motorradfahren beibringt. Bildung muss Sie in irgendeiner Form materiell, geistig, sozial usw. voranbringen oder glücklicher machen. Ihr tieferes Bildungsziel ist wiederum nicht der Lernstoff, sondern das, was Ihnen die neuen Kenntnisse und Fähigkeiten ermöglichen. Denken Sie darüber nach, bevor Sie Ihre Bildungsziele fixieren.

 

mind map 4. Planung und Analyse

Lesen Sie einige Fakten über Mind Maps.

Versuchen Sie, eines der gerade gefassten Bildungsziele anhand einer einfachen Mind Map darzustellen.

 

5. Sauberer Schreibtisch

Setzen Sie die Aktion "Übersicht" fort. Haben Sie an alle Schrankfächer und alle Schubladen gedacht?

 

6.8 Störungen

Nicht ablenken lassen: Führen Sie Ihre Strichliste fort.

Beachten Sie heute besonders Störungen (bei anderen und bei sich selbst!) wie fehlende Motivation, Tagträumen, Ärger, Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit, leere Versprechungen, Vertrösten, Intrigen, Gerüchteküche, Schwatzhaftigkeit, Unkonzentriertheit, leichte Ablenkbarkeit, Reizbarkeit, Trägheit ... Haben Sie eine klare Vorstellung, was Sie heute erreichen wollen? Mensch und Arbeit

Zu dieser Gruppe der Störungen zählen auch alle gedanklichen Ablenkungen durch ästhetische Mängel in Ihrer Umgebung und an sich selbst, das alltägliche, immer wiederkehrende sich Aufreiben, weil man weniger gut aussieht als die Kollegin, nie die Zeit findet, mal ein Bild aufzuhängen. Notieren Sie, wenn Sie etwas in dieser Art ärgert, wenn Sie sich oder Ihren Arbeitsplatz "minderwertig" fühlen...

Man sollte nicht nur also junger Mensch auf seinen ersten Arbeitsplatz oder sein erstes eigenes Büro stolz sein. Welchen Beruf Sie auch immer ausüben: Er geht besser von der Hand, wenn Sie seine äußeren Umstände so einrichten können, dass Ihr Arbeitsplatz Sie mit Stolz erfüllt.

 

7. Schnelllesen Lernen aus Büchern

Lesen Sie bitte in "Optimales Lesen" den Text des 8. Trainingstags.

 

8. Lesestoff "Das neue 1x1 des Zeitmanagement"

Lesen Sie ein weiteres Zehntel. Wiederholen Sie den bisherigen Lesestoff durch langsames Durchblättern, ca 2 Sekunden pro Seite, wie beim Übersichtslesen. Denken Sie anschließend einige Minuten über den Lesestoff nach und notieren Sie wichtige Erkenntnisse.

Schneller lesen ist mehr als Tempogewinn. Es sollte mehr hängenbleiben.

 

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