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25-Tage-Methodentraining: Tag 18

25-Tage-Methodentraining: Tag 18

Diese Ausführungen sind Teil eines 25-Tage-Trainings in persönlicher Arbeitsmethodik.

1. Wie packt man unangenehme Aufgaben an?

Der schönste Tagesplan nützt uns nichts, wenn wir den unangenehmen Aufgaben die niedrigste Priorität verpassen und sie vor uns herschieben, als hätten wir gar kein Zeitmanagement. Dabei gibt es hier ausnahmsweise mal wirklich ein Patentrezept.

Gefahr

Unangenehmes ist unangenehm, weil wir nicht wissen, wie wir es anpacken sollen. Wie wird der Mitarbeiter auf meine Ermahnung reagieren? Wie fühle ich mich selbst, wenn ich diese arme Frau entlassen muss? Wie wird mein Chef reagieren, wenn ich diesen Fehler "beichte"? Werde ich den Programmfehler in zehn Minuten finden oder tagelang danach suchen?

Das Patentrezept ist Planung und Problemgliederung. Wie sie gliedern ist meist zweitrangig. Aber machen Sie aus einem großen Problem zwei kleine Probleme, oder drei oder vier und teilen Sie diese wieder, bis Sie sicher sind, dass Sie jedes einzelne Problem erledigen können.

Verwechseln Sie nicht unangenehm und gefährlich. Unangenehmes wird durch Gliedern und Planen weniger unangenehm. Gefährliches wird nur durch geeignete Maßnahmen weniger gefährlich!

Nehmen Sie das Beispiel "Mitarbeitergespräch". Vielleicht muss ein schwerer Tadel oder eine Kündigung ausgesprochen werden. Teilen Sie das Problem auf: Begrüßung, Einleitung, Hauptteil, Verabschiedung. Begrüßen und verabschieden können Sie auf jeden Fall. Für die Einleitung fällt Ihnen etwas ein. Den Hauptteil müsste man nochmals gliedern. Und Alternativen beachten. Was ist, wenn ...

Hans Werner Rückert,

"Schluss mit dem ewigen Auschieben"

Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen.
Ein Buch für Menschen, die häufig Aufschieben.
Gerade auch der Umgang mit unangenehmen Aufgaben will gelernt sein.

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In dem Maße, in dem wir uns darüber klarwerden, was wir erreichen wollen und in welchen einzelnen Schritten wir das tun, in dem Maße, in dem die unbekannten schwarzen Flecken des Problems in bekannte und beherrschbare Aufgaben umgesetzt werden, verliert die unangenehme Seite der Aufgabe an Bedeutung. Probieren Sie es aus.
 

2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Richten Sie ein "Notfallblatt" ein: Unter Buchstabe "N" wie Notfall gehört ein Blatt, das z.B. folgende Daten enthalten sollte:

  • unfall Telefonnummern von
    • Ärzten
    • Ärzten von Angehörigen, Kindern etc
    • Polizei, Krankenhaus, Feuerwehr etc
    • Rettungsleitstelle
    • Vergiftungszentrale
    • Versicherungsvertretung
    • Autowerkstatt
    • Krankenkasse
    • Verlustmeldung von Kreditkarten
  • Blutgruppen eigene + alle Angehörigen
  • Namen dringend benötigter Medikamente (auch Angehörige)
  • evtl. Versicherungsnummern
  • Pass- und Ausweisnummer
  • Mitgliedsnummer ADAC

Wenn Sie meineZiele benutzen, verwenden Sie für diese Art von Informationen den Spickzettel.
 

4. Planen und AnalysierenHierarchie

Fahren Sie mit der Analyse der gewählten Situation fort.

Bitte überlegen Sie, ob vielleicht das eine oder andere Diagramm Zusammenhänge, Tendenzen etc. besser verdeutlichen könnte.
 

5. Sauberer Schreibtisch

Machen Sie sich heute Gedanken über Kopien. Brauchen Sie wirklich alle Kopien, die Sie anfertigen? Oder wäre es nicht weitaus ökonomischer, notfalls etwas aufwendiger das Original wieder zu beschaffen? Wie groß ist der Anteil Ihrer Papierberge, der nur aus Kopien besteht? Wieviele benötigen Sie tatsächlich?

Überflüssiges Fotokopieren ist zu einer Unsitte geworden, die Zeit, Platz und Ordnung kostet.

Bitte legen Sie ein Blatt an zur Kopienkontrolle. Begründen Sie jede Kopie (pro Gruppe gleichartiger Kopien natürlich nur einmal), warum diese Kopie sein muss. Versuchen Sie, sich zu einer klaren Begründung zwischen 10 und 20 Worten pro Kopie zu zwingen. Nehmen Sie nichts als selbstverständlich! Führen Sie diese Liste zwei bis drei Tage lang.
 

6.18 Störungen

ModeDer nächste Schritt des Verschönerungsprogramms gilt erneut Ihnen selbst. Ihre Arbeit geht reibungsloser, wenn Sie mehr auch als Person mehr Akzeptanz finden.

Beginnen Sie ein "Verbesserungsprogramm" für Ihre Umgangsformen, Ihre Höflichkeit, Ihre Sprechweise und Ihren Wortschatz.

Ein höflicher und freundlicher Umgang ist im Wesentlichen eine Frage des Bewusstseins. Wenn Ihnen klar ist, dass Sie hier Verbesserungen vornehmen wollen, dann wird es Ihnen nicht schwerfallen.

Ihre Art, zu sprechen und sich auszudrücken, ist durch Training veränderbar. Greifen Sie das Stimmtraining aus dem Trainingsprogramm "Akzeptanz finden" auf und versuchen Sie, sich komplizierte, schwierige Texte mit möglichst deutlicher Aussprache vorzulesen.
 

Ausdrucksweise am Telefon im Griff behalten!Verbessern Sie Ihren Wortschatz.

  • Streichen Sie unfeine, primitive Wörter aus Ihrem Sprachgebrauch.

  • Überlegen Sie, ob Sie bestimmte Wörter besonders häufig verwenden. Manche Menschen bekommen sogar Spitznamen, weil sie bestimmte Wörter oder Ausdrücke ungewöhnlich häufig verwenden. Mein Physiklehrer wurde "Quasi" genannt, weil er immer wieder dieses Füllwort in seinen Ausführungen unterbrachte. Fragen Sie befreundete Personen nach solchen Worten. Überlegen Sie, was Sie in Zukunft an alternativen Ausdrücken verwenden wollen.

  • Drücken Sie sich präziser aus. Wählen Sie Begriffe, die möglichst exakt ausdrücken, was Sie sagen wollen.

  • Erwerben Sie neue Begriffe. Z.B. durch regelmäßige Lektüre einer guten Zeitung ...

Eine gute Möglichkeit, mit "unfeinen" Wörtern umzugehen, ist, sich zunächst einmal auf das am häufigsten benutzte Wort zu konzentrieren. Allein die Feststellung, dass vielleicht auch Sie ein einzelnes "unfeines" Wort besonders häufig gebrauchen, wirkt stark bewusstseinsbildend.

Tragen Sie in Ihr Zeitplanbuch ein, was Sie konkret anpacken möchten.

Üben Sie weiterhin "aufrechtes Gehen". Legen Sie sich morgens und abends jeweils für eine Minute ein Buch flach auf den Kopf und gehen Sie aufrecht in Ihrer Wohnung auf und ab, möglichst ohne das Buch fallenzulassen.
Beobachten Sie, wie sich Ihre Körperspannung und Ihr Körpergefühl bei dieser Übung verändern.

Lesen

7. Schnelllesen

Führen Sie bitte in "Optimales Lesen" den 18. Trainingstag durch.

 

8. Lesestoff "Der Weg zum Wesentlichen"

Lesen Sie ein weiteres Zehntel des Buches. Blättern Sie den Stoff zuvor durch und versuchen Sie, sich vorab durch aufgeschnappte Stichwörter, Titel und Abbildungen ein Bild vom Inhalt zu machen.

 

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