In dem Maße, in dem wir uns darüber klarwerden, was wir erreichen wollen und in welchen einzelnen Schritten wir das tun, in dem Maße, in dem die unbekannten schwarzen Flecken des Problems in bekannte und beherrschbare Aufgaben umgesetzt werden, verliert die unangenehme Seite der Aufgabe an Bedeutung. Probieren Sie es aus.
2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Richten Sie ein "Notfallblatt" ein: Unter Buchstabe "N" wie Notfall gehört ein Blatt, das z.B. folgende Daten enthalten sollte:
Telefonnummern von
- Ärzten
- Ärzten von Angehörigen, Kindern etc
- Polizei, Krankenhaus, Feuerwehr etc
- Rettungsleitstelle
- Vergiftungszentrale
- Versicherungsvertretung
- Autowerkstatt
- Krankenkasse
- Verlustmeldung von Kreditkarten
- Blutgruppen eigene + alle Angehörigen
- Namen dringend benötigter Medikamente (auch Angehörige)
- evtl Versicherungsnummern
- Paß- und Ausweisnummer
- Mitgliedsnummer ADAC
(Wenn Sie
benutzen, verwenden Sie für diese Art von Informationen den Spickzettel.)
4. Planen und Analysieren
Fahren Sie mit der Analyse der gewählten Situation fort.

Bitte überlegen Sie, ob vielleicht das eine oder andere Diagramm Zusammenhänge, Tendenzen etc besser verdeutlichen könnte.
5. Sauberer Schreibtisch
Machen Sie sich heute Gedanken über Kopien. Brauchen Sie wirklich alle Kopien, die Sie anfertigen? Oder wäre es nicht weitaus ökonomischer, notfalls etwas aufwendiger das Original wieder zu beschaffen? Wie groß ist der Anteil Ihrer Papierberge, der nur aus Kopien besteht? Wieviele benötigen Sie tatsächlich?
Überflüssiges Fotokopieren ist zu einer Unsitte geworden, die Zeit, Platz und Ordnung kostet.

Bitte legen Sie ein Blatt an zur Kopienkontrolle. Begründen Sie jede Kopie (pro Gruppe gleichartiger Kopien natürlich nur einmal), warum diese Kopie sein muß. Versuchen Sie, sich zu einer klaren Begründung zwischen 10 und 20 Worten pro Kopie zu zwingen. Nehmen Sie nichts als selbstverständlich! Führen Sie diese Liste zwei bis drei Tage lang.
6.18 Störungen
Der nächste Schritt des Vorbeugungsprogramms gilt erneut Ihnen selbst. Ihre Arbeit geht reibungsloser, wenn Sie mehr auch als Person mehr Akzeptanz finden.
Beginnen Sie ein "Verbesserungsprogramm" für Ihre Umgangsformen, Ihre Höflichkeit, Ihre Sprechweise und Ihren Wortschatz.
Ein höflicher und freundlicher Umgang ist im Wesentlichen eine Frage des Bewußtseins. Wenn Ihnen klar ist, daß Sie hier Verbesserungen vornehmen wollen, dann wird es Ihnen nicht schwerfallen.
Ihre Art, zu sprechen und sich auszudrücken, ist durch Training veränderbar. Greifen Sie das Stimmtraining aus dem Trainingsprogramm "Akzeptanz finden" auf und versuchen Sie, sich komplizierte, schwierige Texte mit möglichst deutlicher Aussprache vorzulesen.