mehr Erfolg mit meineZIELE!

meineZIELE in 66 Sekunden

meineZIELE in 66 Sekunden






25-Tage-Methodentraining: Tag 21

25-Tage-Methodentraining: Tag 21

Diese Ausführungen sind Teil eines 25-Tage-Trainings in persönlicher Arbeitsmethodik.

nachdenken1. Blockaden vermeiden

Suchen Sie bitte zu folgenden Zahlenreihen eine sinnvolle Fortsetzung:

  • 3, 6, 9, 12, 15, ...
  • 2, 4, 8, 16, 32, ...
  • 2, 3, 5, 7, 11, ...
  • 2, 4, 3, 9, 4, 16, 5, 25, ...
  • 8, 3, 1, 5, 9, 6, ...
  • 9, 13, 17, 21, 25, ...

Sie haben doch nicht etwa Probleme bei der fünften Zeile?
Die nächste Zahl wäre die 7. Immer noch Schwierigkeiten?

Sie waren bereits nach drei Zeilen fest konditioniert. Als nächstes Problem vermuten Sie wieder ein vergleichbares. Die Neigung zur Klassifizierung von Problemen ist eine Grundeigenschaft unseres Gehirns und führt, wie Sie vermutlich feststellen mussten, an manchen Stellen zum völligen Versagen des Denkens. Wie überwindet man eine solche Konditionierung?

Der Groschen fällt sofort, wenn man bemerkt, dass man auf einer anderen Problemebene suchen muss. Außer gezielter Gewohnheitsbildung (vorab zu fragen, welche grundsätzlichen Möglichkeiten es gibt) sind wir der Konditionierung hoffnungslos ausgeliefert. Und glauben Sie nicht, das käme nur bei Intelligenztests vor. Die Situation ist Alltag. Nur merken wir häufig nicht, dass es grundsätzlich andere Möglichkeiten gäbe. Dabei ist die Lösung so einfach: Es sind die Ziffern in alphabetischer Reihenfolge.

Geben Sie sich einen festen Rhythmus vor, in dem Sie Ihre Arbeitsweise systematisch in Frage stellen: Z.B. "Jeden 23. des Monats um 14.30 Uhr", oder "Mittwochs um 8 Uhr" denken Sie darüber nach, wie Sie Ihr gegenwärtig wichtigstes Problem noch ganz anders lösen könnten ...

Uns bleibt nur der wiederholte Aufruf: Stürzen Sie sich nicht einfach in die Arbeit. Denken Sie darüber nach, was Sie erreichen wollen, was Sie nicht erreichen wollen, denken Sie nach, wie Sie Ihr Ziel erreichen wollen, welche vier Möglichkeiten Sie haben. Stellen Sie sehr vieles immer wieder neu in Frage.

 

2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Register

In das alphabetische Register gehören nicht nur Informationen, sondern auch Ziele und Projekte.

 

In diesem Methodentraining haben Sie eine Menge Anregungen erhalten, verschiedene Aspekte Ihrer beruflichen und persönlichen Situation zu verbessern. Wählen Sie ein solches, nicht zu umfangreiches Verbesserungsprojekt und legen Sie dafür ein Ideen- oder Projektblatt an.

Beispiel: Sie haben eine Menge verschiedener Arbeiten am Monatswechsel zu erledigen. Jedes Monatsende ist aufs Neue hektisch, arbeitsreich und in der Stimmung belastet. Sammeln Sie Ideen zur Verbesserung der Situation auf einem Ideenblatt "Monatsende" ...

Beispiel: Sie sind ein ideenreicher Mensch, vergessen diese Ideen aber wieder, bevor an eine Umsetzung überhaupt zu denken ist. Dann kann ein allgemeines Ideenblatt unter I wie "Idee" die Lösung sein. Gelegentlich wird auch die Aufteilung in "Mängel" und "Möglichkeiten" empfohlen oder die Gliederung nach Ihren Rollen.

Machen Sie sich Gedanken, wie und wo Sie Ideen sammeln wollen. Spielen Sie im Geiste (oder auf Papier) verschiedene Möglichkeiten durch. Entscheiden Sie sich und legen Sie die nötigen Blätter an.

 

4. Planen und Analysieren

Führen Sie nochmals eine hierarchische Detailplanung durch, wie vor einigen Tagen geübt.  Machen Sie sich die Mühe, die Maßnahmen, die sich aus Ihrer Analyse ergeben haben, nochmals komplett durchzuplanen. Es geht nicht darum, dass Sie für alle Zeiten so vorgehen sollten oder gar müssten. Es handelt sich um eine Empfehlung, die vor allem die geistige Klarheit bei einer Zielplanung fördert. Ihr Gehirn macht sich ein Bild, wie ein solcher Plan strukturiert werden kann. Daraus ergibt sich nicht nur planerische Sicherheit, sondern ein beträchtlicher psychologischer Hilfseffekt.

Wenn Sie handschriftlich planen, sollten Sie darauf achten, dass Sie verschiedene Hierarchien verschieden numerieren (z.B. 1. Ebene römische Ziffern, 2. Ebene lateinische Ziffern, 3. Ebene deutsche Großbuchstaben ...) oder führen Sie die Nummern weiter, wie Sie es aus wissenschaftlichen Abhandlungen kennen (z.B. 13.3.4.a ...) Planung am Computer ist durch gestalterische Möglichkeiten auch ohne Numerierung problemlos möglich.

Planen Sie als nochmals sauber über mehrere Hierarchiestufen hinweg schriftlich.

Auszug aus einem Beispiel:

 

5. Sauberer Schreibtisch

Es gibt natürlich auch Gebiete, auf denen Wegwerfen nicht so einfach ist. Dazu zählt z.B. die Verwaltung von Passwörtern, Lizenzen oder Verträgen, alles natürlich Dinge, die auf dem Schreibtisch sowieso nichts zu suchen haben.

Bei kleinen Anzahlen lohnt sich für diese Dinge kein großer Aufwand. Wer nicht ständig seine Zeit mit Zivilprozessen totschlägt, legt einen Vertragsordner an und fügt einfach jeden neuen Vertrag dort hinzu. Selbst eine alphabetische Sortierung lohnt sich kaum.

 
Verträge verwalten mit meineZIELE
 

 Man kann natürlich auch elektronische Abbilder verwenden und die Originale im Keller verschwinden lassen. Bei manchen Anwendungen genügt auch einfach eine Liste, jeweils mit dem Vermerk, wo das Original zu finden ist. Im Screenshot (meineZIELE) gelb gekennzeichnet steht "K5". Das ist ein Vermerk zum Ablageort, der z.B. bedeuten könnte: Der Kreditvertrag mit der Volksbank liegt in Ordner K (Kredite), Tab 5. Für kleinere Unternehmen eignet sich für Vertragsmanagement auch gut der Elektronische Leitz Ordner ELO.

Passwörter verwaltet man z.B. im Passwort-Tresor von meineZIELE. Wenn man überhaupt eine elektronische Verwaltung vorsieht, dann auf jeden Fall in chiffrierter Form und keinesfalls als einfaches Word-Dokument. Dafür sind Datendiebstähle viel zu leicht. Aber eine Papierliste auf dem Schreibtisch ist natürlich erst recht Unfug.

Setzen Sie Ihre Ausmist- Aktion fort. Wie sieht es aus mit Stehsammlern mit lauter alten Prospekten, Katalogen, Zeitschriften ...? Brauchen Sie wirklich ein Telefonbuch? Oder ist es gar seit Jahren unbenutzt?

 

6.21 Störungen

SchreibmaschinenkenntnisseStörungen des Arbeitsablaufs liegen gelegentlich in fehlenden Fähigkeiten oder Kenntnissen. Fast schon sprichwörtlich sind Abertausende von Programmierern, die sich nicht scheuen, ihren Kunden ein Vermögen abzunehmen, aber noch nicht einmal das 10-Finger-System beherrschen. Nicht alle Fertigkeiten, die man dringend bräuchte, sind so aufwändig zu erwerben wie eine zusätzliche Fremdsprache.

Prüfen Sie, ob Ihnen bestimmte zusätzliche Kenntnisse bei Ihrer Arbeit Zeit sparen könnten. Häufige Defizite sind z.B. selten benötigte Spezialfunktionen Ihrer Standardsoftware. Wie wäre es mit den 100 wichtigsten Fachbegriffen Ihrer Branche auf englisch und französisch? Wann haben Sie das letztemal ein Fremdwort nachgeschlagen?

Fehlende oder ungenaue Kenntnisse haben psychologische Folgen. Man fühlt sich unsicher. Arbeiten, für die man solche Kenntnisse gebrauchen könnte, sind unangenehm, werden aufgeschoben oder oberflächlich oder mit Unwillen ausgeführt. Aufschieberitis, eine sehr häufige "Bürokrankheit", hat oft ihre Ursachen in solchen Unsicherheiten.

Analysieren Sie das Fach-, Methoden- und Allgemeinwissen, das Sie für Ihre Tätigkeit benötigen. Erstellen Sie auch in diesem Fall eine hierarchische Analyse z.B. mit meineZIELE. Gehen Sie ins Detail.
Notieren Sie Stärken und Schwächen. Lesen und Schreiben lernen

Führungskräfte, die schnell aufgestiegen sind oder von außen kommen, bleiben häufig "Analphabeten", was das Fachwissen der Abteilung betrifft. Sie delegieren, fordern Lösungen, setzen Ziele. Das ist grundsätzlich richtig, birgt aber Gefahren.

Analysieren Sie gegebenenfalls, was die entscheidenden Grundfertigkeiten, sozusagen das "Lesen und Schreiben" Ihrer Abteilung sind und erlernen Sie diese zumindest oberflächlich.

Es heißt oft, man solle zu Lasten bestehender Schwächen lieber seine Stärken weiter ausbauen. Das gilt häufig, aber nicht immer. Siehe auch "Strategie-Training". Prüfen Sie gegebenenfalls, ob eine Schwäche durch Stärken kompensierbar ist, ob die Kenntnisse von anderen "zugekauft" werden können etc. Wie wäre das Verhältnis aus Aufwand und Nutzen?

Auch Grundfertigkeiten wie Wahrnehmung oder Gedächtnis gehören möglicherweise zu lohnenden Lernstoffen.

Stellen Sie als Ergebnis Ihrer Analyse eine Liste von Kenntnissen und Fertigkeiten zusammen, die Sie im Laufe des nächsten Jahres erwerben wollen und nehmen Sie diese in Ihre Ziel- und Zeitplanung auf.

 

7. Schnelllesen

Führen Sie bitte in "Optimales Lesen" den 21. Trainingstag durch.

 

8. Lesestoff "Der Weg zum Wesentlichen"

Lesen Sie ein Zehntel des Buches.

 

Hauptseite Methodenkurs - nächster Tag