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25-Tage-Methodentraining: Tag 22 ...


Methoden-Training:

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25-Tage-Methodentraining: Tag 22 ...

Diese Ausführungen sind Teil eines 25-Tage-Trainings in persönlicher Arbeitsmethodik.

1. Die Zeit nutzen

Es gibt eine Menge individuelle Zeiträuber, die man nicht ausschalten kann, wohl aber mildern. Nehmen Sie als Beispiel den Besuch bei einem Arzt. Sie sitzen eine halbe Stunde im Wartezimmer. Wenn Sie sich nicht sofort eine Zeitschrift greifen, werden Sie angesprochen und müssen die abenteuerlichsten Krankengeschichten über sich ergehen lassen. Eine halbe Stunde, die nichts bringt. Die Antwort: Nehmen Sie ein Buch mit.

AutobahnBeispiel Verkehrsstaus. Wieviel Zeit haben Sie in Ihrem Leben schon in Autobahn-Staus sinnlos und ungenutzt zugebracht? Manchmal stehen die Autos solange still, daß sich eine vernünftige Stau-Lektüre bezahlt macht. In den meisten Staus ist Lesen zu unfallträchtig. Aber wie wäre es mit ein paar Sprachkassetten. Wollten Sie nicht schon immer Ihre Italienisch-Kenntnisse auffrischen?

Das sind nur die häufigsten Beispiele. Mag sein, daß der Schreibtisch optimal organisiert ist. Aber wie steht es mit der Familie? Organisieren Sie Fahrgemeinschaften für Ihre Kinder oder kutschieren Sie sie immer selbst? Planen Sie systematisch kombinierte Termine für den Kierferorthopäden, die Klavierstunde und den Karatekurs?

Machen Sie sich heute einmal systematisch Gedanken über Zeitfresser unterwegs, im Alltag und in der Familie. Jetzt. Schriftlich. Bevor Sie beim nächsten Thema weiterlesen.


2. Umgang mit dem Zeitplanbuch

Zum Thema "Regelmäßiges" gehört auch der regelmäßige Gebrauch von Methoden.

Beispiel im Bereich Gesundheitsmethoden: Sie haben sich vorgenommen, regelmäßig Autogenes Training zu betreiben oder isometrische Übungen oder 3 Minuten Aufwärmgymnastik alle zwei Stunden. Diese Vorhaben sollten Sie im Zeitplanbuch fixieren, bis eine echte Gewohnheit eingetreten ist. Notieren Sie eine Erinnerung "Gesundheitsmethoden" auf Ihr Blatt "Periodische Termine".

Erfolg setzt immerwährende Verbesserung voraus. Nehmen Sie sich daher vor, nicht nur täglich Ihre Arbeit zu tun, sondern täglich etwas besser zu machen als zuvor. Dafür eignet sich der "Verbesserungskreis".

Aufzufallen zählt zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Versuchen Sie, immer wieder dadurch aufzufallen, daß Sie mehr leisten und bieten, als von Ihnen erwartet wird.

Nehmen Sie sich jeden Tag ein anders Gebiet vor, auf dem Sie eine Verbesserung anstreben. Für den Anfang empfehle ich folgende 8 Punkte. Ergänzen (oder tauschen) Sie im Laufe der Zeit andere Gebiete, die Ihnen besonders wichtig sind. (z.B. Familie, Gesundheit, Haus/Wohnung, ...):

Verbesserungskreis
1. Ihre Ware/Dienstleistung/Arbeitsleistung im weitesten
Sinne
2. Umgang mit Menschen allgemein
3. Umgang mit Kunden/Vorgesetzten
4. Sie selbst, Auftreten, Erscheinungsbild, Bildung,
Persönlichkeit ...
5. Werbung für sich, Ihre Ware etc im weitesten Sinne
6. Ihre Strategie
7. Ihre Methoden
8. MAE: Tun Sie auf irgendeinem Gebiet deutlich mehr als
von Ihnen erwartet wurde

Diese Liste kann man z.B. kreisförmig auf einem farbigen Klebepunkt anordnen, der immer beim Öffnen des Zeitplanbuchs ins Auge springt. Tragen Sie unter den periodischen Terminen "Verbesserungskreis" ein. Übertragen Sie die Vorsätze monatlich oder wöchentlich mit einem vorangestellten "V" als Aufgaben auf die Tagesblätter z.B. "V Strategie"


4. Planen und Analysieren

LupeSetzen Sie das "Herunterbrechen" Ihrer Ziele auf kleinere Einheiten fort bis auf die Zeitplanung.

Beachten Sie nochmals: Die Gliederung soll so fein sein, daß jeder notierte Schritt praktisch unmittelbar ohne weitere Planung angepackt werden kann. Wie das konkret aussieht, hängt selbstverständlich von der Situation, den Aufgaben und Ihrer Erfahrung erheblich ab. Es geht im Wesentlichen um Ihr Unterbewußtsein. Keine Aufgabe soll mehr "unbekannte Risiken" enthalten, in dem Sinne, daß Ihnen nicht wohl dabei ist, ob Sie diese Aufgabe schaffen, ja ob sie überhaupt erfüllbar ist.


6. Störungen

BierErstaunlich wenig beachtet und doch von beträchtlicher Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit ist die Raumtemperatur. Ab einer Temparatur von 20 Grad sinkt die Produktivität mit jedem weiteren Grad höher um vier Prozent. In Fabrikumgebungen ist die Unfallhäufigkeit bei einer Raumtemperatur von 25 Grad um 30 % höher als bei 20 Grad. Versuchen Sie also nicht nur die Kleidung anzupassen, sondern die Raumtemperatur.

Wenn Sie bei überhöhter Raumtemperatur arbeiten müssen, dann achten Sie wenigstens auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (nicht durch Alkohol oder Kaffee, sondern durch Wasser oder verdünnte Säfte) Zuwenig Flüssigkeit schadet nicht nur Ihren Nieren, sondern reduziert messbar Ihre Denkfähigkeit! (wie wäre es mit unserem Bildschirmschoner "Geistige Fitness"?)


7. Schnelllesen

Führen Sie bitte in "Optimales Lesen" den 22. Trainingstag durch.


8. Lesestoff "Der Weg zum Wesentlichen"

Lesen Sie ein Zehntel des Buches.

Es verbessert den Überblick über einen Lesestoff, wenn man zwischendurch oder gegen Ende nochmals ein Übersichtslesen durchführt (z.B. 2 Sekunden pro Seite) oder eine mind map skizziert. Gerade Bücher mit weiten Gedankenbögen, die uns zum Nachdenken zwingen, sind so objektiver, sozusagen von außen, zu sehen. Versuchen Sie dies auch mit "Der Weg zum Wesentlichen"

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