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Rundgang Denkmethoden (19)

Im Gedankenkäfig

Gedankenkäfig
 
 
Einen ganz einfachen Trick gibt es im Umgang mit verfahrenen Situationen. Wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, hilft es, einfach in einer Fremdsprache weiterzudenken. Mit der Sprache wechselt man auf ein ganz anderes Netz von Assoziationen.

Das funktioniert sogar, wenn man die Fremdsprache nur unzureichend beherrscht. Dann sind es die Umschreibungen, die neue Gesichtspunkte wecken.
 



Käse 

Eine völlige "Reinigung" des Gehirns von verbalen Gedanken ist nicht ganz einfach. Über einen längeren Zeitraum geht das nur, wenn Sie, z.B. durch Zeichnen, auf die rechte Gehirnhälfte hinüberwechseln.

Einen kurzfristigen, neuen Ansatz bekommen Sie, wenn Sie nur ganz kurz auf die rechte Gehirnhälfte wechseln, ohne dort verbleiben zu wollen. Das geht besonders einfach mit einer "Duftvorstellung". Versuchen Sie, sich den Duft einer Schweizer Käsesuppe vorzustellen, einer Tasse Kaffee, eines Parfums ...

Ihre linke Gehirnhälfte kann das nicht. Sie gibt die Vorherrschaft ab. Wenn Sie nach einer halben Minute zurückkehren, ist Ihr Kurzspeicher entleert. Sie können neu anfangen zu denken.



Gewichtheber

Und noch ein letzter Gesichtspunkt im Umgang mit geistigen Barrieren sei genannt:

Vom Sport oder von Aktienkursen kennen wir "magische Grenzen", Zahlen, an denen die Rekordleistungen oder die Kurse einfach "hängenbleiben". Wenn noch nie einer 400 kg geschafft hat, dann bleibt der Weltrekord jahrelang bei 399 hängen.

Genau so ist es tatsächlich passiert, bis ein Sportler aus Versehen, im Glauben, 399 kg zu heben, 400 kg schaffte. Dann purzelten die nächsten Rekorde in kurzen Abständen...

Wenn Sie Ihren Mitarbeitern erzählen, die Konkurrenz habe dieses oder jenes schon geschafft, dann können solche geistigen Blockaden überwunden werden...

Doch befassen wir uns nochmals mit direkten Einflussmöglichkeiten auf das Gehirn:
 
 


Wie können wir das Gehirn stimulieren?