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Trainingsprogramm "Akzeptanz": Ideen durchsetzen, Menschen überzeugen - 5. Tag

 
Kleidung ist ein ErfolgsfaktorErfolg mit Menschen - Tag 5

1. Ihre Wirkung durch Äußerlichkeiten

Wiederholen Sie heute das "Überarbeiten" Ihrer Garderobe hinsichtlich Ihrer Schuhe. Das gilt nicht nur für die Damen unter unseren Teilnehmern. Schuhe können Ihre Körpergröße verändern. Schuhe brauchen Pflege. Schuhe sind von enormer psychologischer Bedeutung. Der Einsatz von Sportschuhen oder von Stöckelschuhen kann Ihren äußeren Eindruck massiv beeinflussen. Glatte, harte oder weiche Sohlen bestimmen Ihren Gang.

Denken Sie also an Begriffe wie "Turnschuhgeneration" und "Leisetreter". Passen Ihre Schuhe zu Ihrem gewünschten Image?

  

2. Ihre Wirkung durch "Persönlichkeit"

Zu den auffälligsten Merkmalen der Persönlichkeit zählt die Selbstsicherheit. Selbstsicherheit ist ein wesentlicher Karrierefaktor. Und sie ist lernbar. Aber natürlich nicht einfach nebenbei in diesem Training. 

"Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft:
Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst."
Seneca

SenecaKurzfristig mehr Selbstsicherheit gewinnt man z.B. durch einen Gegenstand, den man in Händen hält. Beispiel: Sie sitzen in einer Besprechungsrunde mit dem Geschäftsführer und sollen jetzt aufstehen und Ihren Standpunkt vortragen. Dann sind (und wirken) Sie selbstsicherer, wenn Sie z.B. einen Kugelschreiber oder ein Blatt Papier in der Hand halten. Vor dem Flipchart nehmen Sie einen Stift in die Hand, selbst wenn Sie garnicht vorhaben, etwas aufzuschreiben.

Langfristig mehr Sicherheit gewinnen Sie durch das genaue Gegenteil: Trainieren Sie, mit leeren, offenen Händen zu sprechen. Stecken Sie keine Hand in die Hosentasche. Halten Sie sich nicht am Gürtel oder irgendwo sonst an der Kleidung fest...

Eine weitere Übungsmöglichkeit bietet Autogenes Training und Autosuggestion.

  

3. Ihr Umgang mit Menschen

Sie verbessern die Kommunikation mit Menschen, wenn Sie Fragen stellen.
Der Gesprächspartner erlebt das als Interesse für seine Person. Sie üben gleichzeitig, wie man die Führung eines Gesprächs übernimmt. Versuchen Sie heute, in geeigneten Situationen den Menschen, denen Sie begegnen, Fragen zu stellen.

Bitte stellen Sie nur Fragen, die freundliches Interesse zeigen und der Situation und der Beziehung zum FragenGesprächspartner angemessen sind. Beispiele: "Dieses Konzept, das Sie am Dienstag vorstellten ... Könnten Sie mir da den Punkt 2 nochmals erläutern?", " Wie kommen Sie mit dem neuen PC zurecht?", "Wie gehts eigentlich Ihren Kindern?", beim Telefonieren: "Wie ist eigentlich das Wetter bei Euch da im Norden?", "Sind Sie gut von der Messe zurückgekommen?"

Bitte beachten Sie: Fragetechniken kann man trainieren. Für Ihre Akzeptanz und Ihr Verhandlungsgeschick ist das sogar außerordentlich wichtig. Beachten Sie aber, dass im alltäglichen Umgang, insbesondere beim Smalltalk, solche Techniken negativ auffallen können.

  

4. Ihre Stimme

AufgabeAufgabe: Bitte lesen Sie sich täglich laut und deutlich einen Artikel aus der Zeitung vor. Achten Sie auf klaren Ausdruck und saubere Aussprache.

Der Trick mit der Münze funktioniert auch ganz gut mit einem Pfefferminzbonbon etc. Vorsicht, nicht verschlucken!

AufgabeAufgabe: Singen Sie auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Weg nach Hause.

  

5. Ihre Argumentation: Was sagen Sie?

Wer selbst viel redet, langweilt andere. Das gilt auch dann, wenn Sie wichtige, richtige und gute Aussagen machen. Versuchen Sie deshalb, nicht langatmig "laut zu denken" etc. Üben Sie, sich kurz und prägnant auszudrücken:

Johann Wolfgang von GoetheJohann Wolfgang von Goethe soll sich einmal für einen langen Brief entschuldigt haben, weil er für einen kürzeren keine Zeit gehabt hätte. Das trifft sehr oft den Kern der Sache. Sich kurz zu fassen, bedeutet, seine Argumente zu durchdenken, sich Klarheit zu verschaffen und ist mit etwas Mühe verbunden. Langatmigkeit ist oft ein Zeichen von Unklarheit und unausgegorenen Gedanken. Wer nur viele Details einer Sache kennt, ist mit dem Denken noch nicht fertig. Es gilt, vor lauter Bäumen den Wald noch zu sehen, Strukturen und Kerngedanken zu zeigen.

AufgabeAufgabe: Fassen Sie auf einem Blatt Papier in maximal 120 Worten die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, die Sie bisher aus "Wie man Freunde gewinnt" oder einem anderen Begleitbuch gewonnen haben. Reduzieren Sie in einem zweiten Versuch die Wortzahl auf 60, dann auf 30 und schließlich auf 15. Versuchen Sie nicht, alles zusammenzufassen, sondern greifen Sie heraus, was Ihnen wichtig ist. Üben Sie, sich kurz zu fassen.

Ein recht guter Weg zur Prägnanz ist der Weg über Fragen: Überlegen Sie sich, welche Fragen Ihre Zuhörer an das Thema stellen. Notieren Sie sich die Antwort jeweils in einem einzigen, kurzen Satz. Arbeiten Sie diese Antworten in Ihren Vortrag ein. Was niemand wissen will, sollten Sie weglassen (außer belebenden oder einführenden Elementen natürlich)

Versuchen Sie, einen längeren Vortrag so kurz und bündig zusammenzufassen, daß Sie fünf Minuten weniger brauchen, als Ihnen zur Verfügung stünde. Das macht den Vortrag besser und gibt Raum für Fragen und Diskussion. Ihre Zuhörer danken es Ihnen.

AufgabeAufgabe: Trainieren Sie, Fragen an sich selbst und an Ihre Argumente und Ihren Vortrag zu stellen. Sie können das auch an einigen Kapiteln aus Ihrer Begleitliteratur üben. Streichen Sie z.B. alles an, was unbedingt zum Inhalt gehört. Was keine Markierung trägt, ist "Ballast". Notieren Sie, welche Fragen der Text beantwortet und wie man das äußerst kurz fassen könnte.

Ein längerer Vortrag darf selbstverständlich nicht nur aus hochkonzentriertem Inhalt bestehen. Entscheidend ist, dass der "Ballast" in Form von Wiederholungen, Humor, Visualisierung etc. gezielt und ausgewogen gesetzt wird.

 

6. Ihre Präsentation: Wie sagen Sie es?

Keine Präsentation ohne Balkendiagramme? Und keine Präsentation ohne Kreisdiagramme? Machen Sie nicht aus einem Zahlenfriedhof einen Bilderfriedhof.

WachstumskurveMan glaubt leicht, aus Zahlen Bilder zu machen, sei eine einfache Sache. Doch weit gefehlt. Auch Bilder müssen interpretiert, verstanden und gemerkt werden. Auch bei Bildern gibt es Missverständnisse, Deutungsprobleme und Unklarheiten. Auch bei Diagrammen gibt es richtig und falsch. Es gibt psychologische Tricks, geniale Kunstgriffe und grobe Fehler.

Den methodischen Umgang mit Diagrammen kann man lernen. Der wichtigste Schritt ist auch hier, zuerst nach der Wirkung zu fragen: Welche Aussage soll der Zuhörer dem Diagramm entnehmen? Welche Botschaft soll ankommen? Geht es um einen Zustand? Eine Entwicklung? Einen Verlauf? Einen Zusammenhang?

Dann werden Sie schnell erkennen: Es gibt nicht nur Balkendiagramme. Es gibt für jede Botschaft viele Möglichkeiten. Aber nur eine ist optimal. Dazu brauchen Sie das richtige Knowhow und das richtige Werkzeug.

Wer häufiger Diagramme erstellt, sollte unbedingt das Buch von Gene Zelazny lesen: "Wie aus Zahlen Bilder werden". Besseres Verständnis macht diese Investition schnell bezahlt. Dasselbe gilt auch für die Werkzeuge. Prüfen Sie, ob nicht ViSio das Werkzeug der Wahl wäre. Vergleichen Sie einmal die Bohrmaschine eines Zimmermanns mit dem, was Ihnen ein Baumarkt andreht. Es gibt auch Software für Profis und Software für Amateure.

Auch bei einer Präsentation kommt es nicht nur auf den Inhalt an. Das Hand-Out ebenso wie der Präsentationsinhalt sollen die Menschen emotional ansprechen und einen Wiedererkennungswert erzielen. So zum Beispiel wie unsere vielen Briefmarkenbilder: Nicht jeder mag das natürlich, aber jeder kann sich daran erinnern.


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