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Denken Sie also auch hier darüber nach, ob eine Änderung angebracht sein könnte. Fragen Sie befreundete Menschen. 2. Ihre Wirkung durch "Persönlichkeit"Anerkennung Ihrer Ideen und Vorschläge hat viel mit Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit zu tun. Man erwartet von Ihnen, daß Sie Versprechen einlösen.
Den Eindruck von Zuverlässigkeit kann man gezielt verstärken durch präzisere Ankündigungen: "Ich bin etwa 10 Minuten nach 11 bei Ihnen!", "Sie erhalten das Protokoll zusammen mit der Akte Meier und dem Schreiben von der Kanzlei Wegener morgen Mittag mit der zweiten Hauspost." ... Dann sollten Sie alles tun, damit genau das Angekündigte eintritt. Es tritt bereits nach wenigen Wiederholungen eine Art Konditionierung ein. Sie gelten als zuverlässig. Sehen Sie zu, daß Sie aus Zuverlässigkeit eine Gewohnheit machen. Denken Sie daran: Das Märchen vom Froschkönig ist nur deshalb gut ausgegangen, weil die Prinzessin zur Einhaltung Ihres Versprechens gezwungen wurde...
Üben Sie, Menschen anzusprechen. Sprechen Sie Ihnen bekannte Menschen mit Namen an. Fragen Sie nach dem Befinden und versuchen Sie, ein kurzes Gespräch zu führen, notfalls über das Wetter etc. Wichtig ist, daß Sie ohne Scheu auf andere zugehen. Viele wichtige Hinweise finden Sie in der Leseempfehlung "Kontakt finden ..."
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Fragen Sie gelegentlich Kollegen und Freunde um Rat. Nichts geben die Menschen lieber her als gute Ratschläge. Fragen Sie aber nur dann irgend etwas Beliebiges, wenn Ihnen wirklich nichts Brauchbares einfällt. Überlegen Sie, wo Ihnen der Ratgeber wirklich einen guten Rat geben könnte. Beispiele: Wo kaufst du eigentlich diesen tollen Basmati-Reis? |
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Wiederholen Sie einen Tag lang das Training, Fragen zu stellen. Stellen Sie bevorzugt Fragen (warum, wie, wer, was ...), die nicht mit Ja oder Nein, sondern mit einer ausführlichen Aussage beantwortet werden müssen.
Aufgabe:Bitte lesen Sie sich täglich laut und deutlich einen Artikel aus der Zeitung vor. Versuchen Sie, Ihr Sprechtempo immer wieder zu verändern und setzen Sie bewußt sehr lange Pausen (z.B. im Geiste langsam bis 5 zählen).
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Wenn ein Dirigent seinen Männergesangverein so richtig schön zum Klingen bringen möchte, dann bedarf es nicht nur der Übung.
Die Sache hat auch eine psychologische Seite. Wer endlich Vertrauen in seine Stimme gefunden hat, bereit ist, frei, kraftvoll und unbeschwert zu singen, der bringt es auch zu einer beachtlichen Leistung. Dieses Vertrauen kann man schaffen. Und das ist auch mit dem Sprechen so. Wenn Sie vorbereitet sind, wissen wo Sie hinwollen, dann sollten Sie sich auch bewußt trauen, deutlich und kraftvoll zu sprechen. Undeutliche Aussprache ist oft genug nur ein Zeichen für unklare Gedanken. Wenn Sie einen klaren Standpunkt haben, dann empfiehlt sich die Regel von Martin Luther: "Tritt fest auf! Mach´s Maul auf! Hör bald auf!". Klären Sie Ihre Gedanken. Und wenn die Gedanken klar gefasst sind, dann reicht auch eine kurze, klare Aussage. Alles was man ungefragt noch an Gründen nachschiebt, verrät nur wieder Unsicherheit. |
Für eine Präsentation sollten Sie große Reserven bilden. Es ist wichtig, daß Sie notfalls viele weitere Argumente und Gesichtspunkte zusätzlich in die Waagschale werfen könnten. Zu jedem Argument und zu jeder Tatsache, die Sie nennen, sollten Sie zwei weitere in Reserve behalten.
Die Reserve stärkt Ihre Sicherheit, Ihr Selbstbewußtsein und Ihr Auftreten. Es hilft, Ihre Gedanken zu klären. Wichtig ist: Schieben Sie nichts ungefragt nach.
Aufgabe:Trainieren Sie nochmals, Zusammenhänge aus einem Buchtext als Skizze darzustellen. Skizzieren Sie ein Dutzend verschiedene Pfeile.
Zitate können vordergründig einfach nur Humor, Abwechslung und Würze in Ihren Vortrag bringen. Im Grunde geht es aber doch darum, die zititierte Autorität in Anspruch zu nehmen, sich selbst und seine Ideen und Vorschläge mit der Autorität in Verbindung zu bringen.
Sie können die Akzeptanz Ihrer Idee steigern, indem Sie eine Autorität zitieren. Egal, ob Sie ein "geflügeltes Wort" wählen oder eine Idee, ein Werk oder eine Lehrmeinung zitieren, Sie sind nicht nur darauf beschränkt, das Zitat zu benennen.
So ein paar grundgelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen
Heinrich Heine
Beschränken Sie sich nicht auf das "normale" Zitat, sondern stärken Sie die beabsichtigte Verbindung. Wen auch immer Sie zitieren, Einstein, Henry Ford, Friedrich Schiller oder der Bundeskanzler, ergänzen Sie ein Bild. Wenn Sie ohnehin von einer Powerpoint-Folie zur nächsten eilen, warum dann nicht zwischendurch auch mal einen Dichterfürsten oder einen Staatsmann auflegen? Die Wirkung ist deutlich größer.
Aufgabe:Überlegen Sie, welche Autoritäten auf Ihrem Gebiet gelegentlich zu zitieren wären. Legen Sie, falls Sie öfters Zitate benötigen, eine eigene Sammlung an. Legen Sie sich eventuell ein gutes Zitatenlexikon zu. Besorgen Sie geeignete Bilder.
Aufgabe:Trainieren Sie nochmals schnelles Skizzieren, möglichst mit drei Dimensionen (Blöcke, Pfeile etc). Zeichnen Sie z.B. innerhalb zwei Minuten einen Stammbaum Ihrer Famillie, ein Organigramm Ihres Unternehmens oder skizzieren Sie den Ablauf Ihres Projekts.
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