
Neurolinguistisches Programmieren = NLP ...
Ein kompliziertes Wort für einen einfachen Inhalt: Andere gezielt manipulieren.
NLP ist nicht nur Psycho-Therapie.
Seine Anwendungen reichen in alle
Gebiete der Kommunikation und des
Verkaufens. Man kann NLP im Guten
und im Schlechten anwenden.
Was ist NLP?
Unser Denken und unser Lernen spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab. Durch die Mimik unseres Gesichts verraten wir, ob wir uns gerade an gesprochene Worte erinnern, an Bilder oder Gefühle und so weiter. Auch die Wörter, die wir gebrauchen, verraten uns. Wenn es uns gelingt, diese Ebene zu erkennen und unserem Gegenüber auf die gleiche Weise zu begegnen, haben wir leichteren Zugang zu ihm.
Bei dieser einfachen Einsicht nimmt ein Methodengebäude seinen Anfang, das einen enormen Umfang erreicht hat. NLP ist die Kunst der Manipulation mit wissenschaftlichen und "populärwissenschaftlichen" Hilfsmitteln. Die richtige Deutung und der geeignete Einsatz körpersprachlicher Mittel, sprachlicher Mittel, geschickter Fragetechniken und vieles andere mehr fügt sich zu einer Methodensammlung zusammen. Ihre Beherrschung verschafft einen klaren Vorsprung im Umgang mit anderen Menschen.
NLP wurde zur Therapie erdacht
Der Ursprung des NLP liegt in dem Gedanken, all diese Manipulationsmöglichkeiten zur seelischen Therapie einzusetzen. Je besser wir einen Patienten durchschauen und führen können, desto leichter wird es uns fallen, seine seelischen Probleme zu ordnen und aufzubereiten. Immer weitere Gebiete gliedern sich an bis hin zum Einsatz von Hypnose etc. Zwischen den Methoden des NLP und den klassischen Methoden der Psychiater besteht ein fließender Übergang.
Dieses Anwendungsgebiet hat NLP inzwischen schon weit hinter sich gelassen. Eine Überfülle von Büchern existiert zu diesem Thema. Die Anwendungen reichen bis zum Verkaufen, Verhandeln oder Telefonieren ... Auch der Begriff selbst wird immer verschwommener. Es ist kaum noch festlegbar, was genau NLP eigentlich umfassen soll. Es ist zum Modebegriff geworden.
Eine Vielfalt der Begriffe
Wissen Sie, was Spiegeln oder Pacing ist? Was polare Reaktionen oder ein Moment of excellence bedeuten? Eine Imperative Selbst-Analyse? Metaphern? Reframing, Ankern, Nominalisierung?
Beispiel: Kalibrieren. Was ist das? Körpersprachliche Signale sind vieldeutig. Deutlich sicherer können wir sie deuten, wenn wir sie bei derselben Person schon einmal sicher beobachtet haben. Daher führt man durch gezielte Fragen solche Signale herbei. Mimik und Gesten des Gesprächspartners brauchen wir uns nun nur zu merken, um sie zuordnen zu können, wenn sie wieder auftreten. Diesen Vorgang nennt man Kalibrieren. Die Deutung der Körpersprache wird einfacher, der Gesprächspartner fühlt sich aber schnell beobachtet. Beim Therapieeinsatz funktioniert das. Beim Verhandlungsgespräch ist Vorsicht geboten.
Im Umfeld des NLP ist die Vielfalt der Einzelthemen und Begriffe so umfangreich geworden, daß bereits Wörterbücher sinnvoll geworden sind. Die Vielfalt des Themas kann auf einer Website kaum andeutungsweise behandelt werden. Mehr noch als bei vielen anderen Themen sind wir auf gute Bücher angewiesen.
NLP als Lernmethode
Mit NLP kann man nicht nur andere beeinflussen, sondern auch und vor allem sich selbst. Egal, ob Sie sich das Rauchen abgewöhnen wollen oder Ihre Schwächen bekämpfen. Mit NLP haben Sie ein Werkzeug und einen Schlüssel.
Es ist Ihre Verantwortung!
NLP gibt dem Anwender eine Menge von Mitteln und Erkenntnissen an die Hand, mit der man gezielt andere beeinflussen kann. Solche Mittel kann ein Verkäufer oder Verhandler zu seinem Vorteil nutzen. Dabei ist die Schwelle zum Missbrauch schnell überschritten. Umso mehr ist es notwendig, diese Mittel zu kennen, um sich gegen Mißbrauch auch wehren zu können. Wie Sie selbst diese Mittel einsetzen, liegt in Ihrer eigenen Verantwortung.
Kontaktempfehlung:
Landsiedel NLP Training
Literaturempfehlung: