|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Geht man nicht aufrecht, sondern "gestreckt", wirkt das aufrechte Gehen also künstlich erzwungen, dann deuten Andere das als ein "sich Aufblähen", man wird als jemand klassifiziert, des es nötig hat, sich größer zu machen. Das führt dazu, dass man tatsächlich kleiner eingestuft wird. Im Mittelalter wurden Menschen oft im "Bedeutungsmaßstab" abgebildet. Man stellte also Papst und Kaiser deutlich größer dar als gewöhnliche Untertanen. Achten Sie daher auch auf situationsbedingte Größenunterschiede. Gespräche, die auf einer Treppe geführt werden oder der Blickwinkel, aus dem man fotographiert wird, sind gute Beispiele für eine verzerrende Wirkung.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Bitte beachten Sie: Eine gute, aufrechte Körperhaltung und ein gesunder Rücken erfordern nicht eine punktuelle Kräftigung der Rückenmuskulatur, sondern einen gleichmäßigen Muskelaufbau des Oberkörpers. |
||||
Sie nehmen durchaus richtig ab, wenn Sie zunächst schwerer werden und sich dabei leichter fühlen. Fangen Sie Ihr Schlankwerden nicht mit Hungern an und schon gar nicht durch weniger Flüssigkeit. Fangen Sie an durch Bewegung. Joggen Sie, machen Sie Aerobic oder etwas ähnliches. Dann wird zunächst mehr Muskulatur aufgebaut als Sie an Fett verlieren. Muskeln sind schwerer als Fett. Sie werden möglicherweise tatsächlich schwerer, fühlen sich aber leichter.
|
Dr. Michael Spitzbart, "Fit Forever - 3 Säulen für Ihre Leistungsfähigkeit" |
|||||
Unter dem Aspekt der Körpersprache gesehen: Menschen sehen Ihr Schlankwerden vor Ihrer Waage.
|
|
Wenn Sie deutliches Übergewicht schnell abbauen wollen, hilft Ihre Diät alleine nicht. Das wirksamste Mittel ist Laufen. Selbst wenn Sie sich seit Jahren deutlich zu wenig bewegen, können Sie Ihren Körper in wenigen Wochen an ein hohes Laufpensum gewöhnen. Sobald das funktioniert, steigern Sie für ein paar Monate Ihr Laufpensum auf über 40 Kilometer pro Woche. Dann nimmt Ihr Gewicht drastisch ab. |
||||
|
|
Kontrollieren Sie beim Abnehmen nicht Ihr Gewicht, sondern Ihren Fettgehalt. Benutzen Sie dazu eine Fettwaage. |
||||
Abnehmen unter dem Gesichtspunkt der Körpersprache unterscheidet sich vom Abnehmen als Gesundheitsvorsorge. Gerade bei Männern sind ein "stattliches Ansehen" und Übergewicht durchaus vereinbar. Außerdem ist Ihre "relative" Schlankheit von Bedeutung. Wenn sich Ihre Umgebung an Ihre Leibesfülle gewöhnt hat, kann eine teilweise Abnahme des Körperfetts bereits eine deutlich positive Wirkung haben, während Sie aus gesundheitlicher Sicht noch weit hinter Ihrem Ziel zurückliegen.
Stattlichkeit und Schlankheit lassen sich auch mit Hilfe geschickt gewählter Kleidung verstärken oder herbeiführen:
Im Geschäftsleben und im täglichen Umgang ist der übergroße Anteil unseres Körpers von Kleidung bedeckt. Klar, daß diese einen erheblichen Anteil des Eindrucks ausmacht, den wir in anderen erwecken.
|
|
Beachten Sie, daß Kleidung nicht nur Eindrücke wie Seriosität, Sportlichkeit oder Eleganz hervorrufen soll, sondern auch der Markenbildung dienen kann, also einen Wiedererkennungswert hat. (siehe "Die Marke ICH") |
||||
Die Kleidung hat einen großen direkten Einfluss auf unser Selbstwertgefühl. Bei einem edlen Anzug ist das plausibel. Aber man hat sogar herausgefunden, daß sogar das Gefühl, besonders edle oder sexy Unterwäsche zu tragen, Verhalten, Selbstbewußtsein und damit auch die Körpersprache beeinflusst.
"Passive Körpersprache" sind auch die "Eselsohren", die Präsident Kennedy durch das dahinter geblendete Wappen auf der abgebildeten Briefmarke erhielt. Wir Menschen wirken immer auch in einer Umgebung. Das ist nicht nur wichtig beim Fotografiert werden. Die selben körpersprachlichen Signale können verschiedenen Eindruck machen, je nachdem, ob sie in der Werkhalle oder im Büro des Chefs gegeben werden.
Besonders wichtig an Äußerlichkeiten ist der Einfluss eines Bartes. Der Bart hat neben seiner Form und seinem Erscheinungsbild auch die Eigenschaft, körpersprachliche Signale des Gesichts, insbesondere ein Lächeln, etwas zu verdecken. Einflüsse auf die Körpersprache, sowohl vermindernd als auch verstärkend, können auch beim Make Up auftreten.
Es lohnt sich, sich gelegentlich mit diesem Thema, auch unter dem Gesichtspunkt der eigenen Sicherheit bezüglich von Auftreten und Verhaltensweisen, auseinanderzusetzen.
Literatur|
© Copyright Bruno Klumpp 1998, 2010
|
Bruno Klumpp, Springstr. 2, D-77704 Oberkirch, Germany
|
Tel. 07802/5256, Fax 07802/7671
|