Cookie Consent by FreePrivacyPolicy.com Gibt es eine optimale Strategie? Und wie sieht sie aus?

Welche ist die
Optimale Strategie?

Gibt es
eine optimale Strategie?

Wie würde die perfekte Strategie aussehen?

Es ist schwer, unter den theoretischen Strategieprinzipien ein besonders Gutes, Überragendes herauszustellen. Vor allem, wenn es eines sein soll, das in besonders vielen Situationen gilt. Deshalb erstmal das Praktische:

Die beste Unternehmensstrategie

Wir sollten vier wichtige Gesichtspunkte betrachten, um eine Strategie zu beurteilen:

  • Wie groß ist die Wirkung?
  • Ist sie praktisch umsetzbar?
  • Wie lange dauert es, bis die Wirkung eintritt?
  • Wirkt sie immer?

Würden wir nur die Wirkung betrachten, dann würden wir uns wohl für Engpassstrategien entscheiden. Auch Positionierungsstrategie kann jeder umsetzen und sie kann große Wirkung entfalten, doch besonders schnell geht das nicht.

Klarer Favorit, wenn man alle vier Punkte einbezieht, sind die Radar-Methoden wie die Radar-Methode für Teams nach Helmut Clemm und das Wettbewerbsfaktoren-Radar. Die Wirkung beginnt schnell und ist erstaunlich groß, aber vor allem handelt es sich um eine Methode, die man anwenden kann wie ein Kochrezept und die immer wirkt.

Die beste Strategie der Geschichte?

Wenn wir mal von der konkreten Unternehmensstrategie aufblicken und ganz allgemein auf strategische Erfolge blicken: Wie sieht es dann aus?

Wann und wo haben wir denn herausragende Strategien beobachten können? Aber ein Blick in die Weltgeschichte hilft auch hier weiter:

Da gibt es natürlich spektakuläre Erfolge durch Strategeme und Hinterlist. Aber bleiben wir bei Strategie im ursprünglichen Sinne des Wortes als der Kunst des Heerführers, einen Sieg zu erringen.

Saddam HusseinVielleicht kann man die beste Strategie ja an einem besonders spektakulären militärischen Erfolg ablesen. Sieht man einmal von den "Glücksfällen" ab, in denen eine Armee in ihrer Garde-Uniform ins Nachbarland einmarschieren konnte, dann fällt ein Beispiel aus der römischen Geschichte ins Auge:

Eine historische
Parallele zum Golfkrieg

In der Antike gab es mehrfach Siege der nach Zahlen eigentlich weit Unterlegenen auch bei grotesken Zahlenverhältnissen. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist dabei der persönliche Mut oder, wie Xenophon sich ausdrückt, die "Seelenkraft". Ein weiterer Aspekt zeigt sich in diesem Beispiel:

Während der römischen Revolutionsjahre regierte in Tigranocerta, einer Stadt am Ufer des Tigris nördlich des heutigen Bagdad ein Mann namens Tigranes, König von Armenien. Er hatte sich ungeschickterweise die Feindschaft der damaligen Weltmacht, der Römer, zugezogen. Und Weltmächte taten schon immer das Gleiche. Rom hatte allerdings eigentlich genug Probleme mit sich selbst. Daher wurde ein vergleichsweise winziges Expeditionsheer unter dem Feldherrn Lucullus geschickt.

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Tigranes hielt sich den Bauch vor Lachen, als er die Römer anrücken sah. Sein Ausspruch wurde weltberühmt: "Für eine Gesandtschaft sind es zu viele, für ein Heer zu wenige." Doch Tigranes verging das Lachen. Nur Stunden später war er vernichtend geschlagen und Rom um ein riesige Provinz reicher geworden.

Der "beste" Sieg aller Zeiten

Noch viel erstaunlicher ist die Bilanz des Lucullus, mit der auch ein noch so erfolgreicher General Schwarzkopf der Moderne in derselben Weltgegend nicht mithalten kann: Lucullus verlor gerade mal 5 Soldaten in dieser Schlacht, an der Zehntausende beteiligt waren. Von allen überlieferten Schlachten mit vergleichbaren Waffen, bei denen wirklich gekämpft wurde, dürfte dieses Ergebnis das "Beste" sein. Können wir davon lernen?

Konzentration auf Wenige

Lucullus hatte durch Strategie gesiegt. Er hätte vermutlich weit mehr Soldaten mitnehmen können. So schwach war Rom zu dieser Zeit dann wohl doch nicht. Aber Lucullus besann sich anders. Einer der Faktoren, der die Heere der Antike so langsam und so verwundbar machte, war stets der riesige Tross, den die Armeen mit sich führten. Nicht nur an Soldaten, sondern auch am Tross sparte Lucullus erheblich und brach nach Mesopotamien auf wie zwei Jahrhunderte zuvor Alexander der Große nach Indien. Er formte ein kleines, aber extrem bewegliches, schnelles und kampftüchtiges Heer. Lucullus besiegte damit eine um ein Vielfaches größere Armee und eroberte so Armenien und das nördliche Zweistromland im Handstreich.

Konzentration auf "die Besten"

Ein kleines Heer alleine macht es natürlich auch nicht aus. Der Kern des Erfolges war etwas anderes: Lucullus wählte aus und nahm nur seine besten Leute mit: Kerngesunde, kampferprobte Veteranen. Die Besten eben. Also auch nicht nur schnell und beweglich, sondern kampftüchtig.

Vielleicht ist das die ideale Version der Konzentration der Kräfte, vielleicht sogar die gesuchte optimale Strategie: Auszuwählen, sich nur der Besten zu bedienen, der besten Mitarbeiter, der besten Werkzeuge und der besten Berater.

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