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Ein Sitzball
für Denken (!), Gleichgewichtssinn und Wirbelsäule
Endlich in Balance sitzen. Endlich aufrecht sitzen. Endlich schmerzfrei, frisch und entspannt wieder aufstehen. Eine Wohltat für den ganzen Menschen.
Sitzbälle werden von Menschen, die noch keine Bandscheibenprobleme haben, gerne etwas belächelt. Als einzige Sitzgelegenheit sind wohl auch nicht das Richtige. Aber als willkommene Abwechslung sind Sie großartig. Dynamisches Sitzen, ständig sich bewegen, ständig das Gleichgewicht halten: Einfach besser.
Ein gesunder Rücken setzt eine gesunde, möglichst kräftige Rückenmuskulatur voraus. Genau hier setzt die gesunde Wirkung an, die Sie von einem Sitzball zu Recht erhoffen: Die Rückenmuskulatur wird durch den Sitzball gestärkt. Das kann am Anfang sogar unangenehm sein. Außerdem wird die Wirbelsäule aufrechter gehalten als bei herkömmlichen Stühlen. Das ist der Hauptgrund, aus dem Sitzbälle von Ärzten empfohlen werden. Es gibt aber noch einiges mehr zu beachten.
Wie lange auf dem Sitzball sitzen?
Die Meinungen darüber, wie lange man maximal auf dem Sitzball sitzen sollte, gehen weit auseinander. Wenn Ihre Wirbelsäule gesund ist, keine Rücken- oder Bandscheibenbeschwerden vorliegen, dann spricht eigentlich nichts gegen ein ganztägiges Sitzen auf dem Ball. Das ist aber, wie gesagt, umstritten. Die Fachleute des Herstellers empfehlen ca 1/3 der Zeit.
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Herstellerempfehlung: Den Sitzball 1/3 der Zeit benutzen
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Liegt allerdings bereits ein Bandscheibenschaden vor, dann werden oft nur sehr kurze Zeiten empfohlen, z.B. viermal täglich eine Viertelstunde auf dem Sitzball etc.
Wir empfehlen:
- Wenn Sie keine Rückenbeschwerden haben, sollten Sie sich nach Ihrem Gefühl richten. Die sinnvolle Nutzungsdauer des Sitzballs hängt auch von Ihren Bewegungsabläufen ab und davon, wie oft Sie aufstehen.
- Ganz wichtig: Verwenden Sie keinen Gymnastikball sondern einen echten, schwingungsgedämpften Sitzball!!!
- Sitzbälle mit Schwingungsdämpfung eignen sich besonders bei einem hohen Augen-Fixationspunkt, z.B. Schule oder Bildschirmarbeit.
- Im Zweifelsfall lieber etwas häufiger mit anderen Sitzgelegenheiten abwechseln.
- Falls Rückenbeschwerden vorliegen, sollten Sie Ihren Arzt befragen.
- Gleiches gilt bei Übergewicht und Schwangerschaft.
- Beachten Sie auch die Alternative "Keilballkissen": Insbesondere bei Übergewicht, bei Personen, die zu klein sind für einen Sitzball (der 55er Sitzball reicht in der Regel nicht für Schreibtischarbeit) und in einer Umgebung, in der man nicht mit einem Sitzball auffallen möchte.
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Den Sitzball soll man maximal ein Drittel der gesamten Sitzzeit eines Tages benutzen. Unser Gehirn braucht morgens Anlaufzeit. Aufgrund der aktivierenden Wirkung sollten Sie den Sitzball immer morgens als ersten Sitz benutzen und später durch einen Stuhl ablösen. Ebenso verfährt man sinnvollerweise mit längeren Pausen.
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Gleichgewichtssinn anregen:
Es gibt zwar Ballschalen, die den Ball in seiner Position festhalten. Das ist aber eher das Falsche. Sitzen auf dem Sitzball beansprucht ständig den Gleichgewichtssinn und hält das Gehirn aktiv.
(Man hat übrigens festgestellt, daß häufiges Barfußlaufen in der Kindheit wegen der Reflexzonenanregung, aber insbesondere wegen des Gleichgewichtstrainings, viel mehr Verzweigungen im Gehirn entstehen läßt und damit die Grundlage höherer Gehirnleistungen legt.)

Besser denken:
Auf dem Sitzball verändert man seine Sitzhaltung leichter und öfter als auf einem Stuhl. Oft sind die Oberschenkel und der Bauchraum weiter geöffnet. Das führt zu einer besseren Durchblutung, einem größeren Atemvolumen, größerer Aktivierung und zu einer besseren Versorgung des Gehirns.
Denken Sie daran: Wir sind im Stehen intelligenter als im Sitzen. Der Effekt auf dem Sitzball ist ähnlich.
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Wie misst man eigentlich, ob der Ball den richtigen Durchmesser hat? Ganz einfach: Stellen Sie z.B. einen Stuhl in definiertem Abstand vor eine Wand und rollen Sie den Ball dazwischen. Oder, z.B. beim Aufblasen an der Tankstelle: Messen Sie nicht den Durchmesser, sondern mit einem Maßband den Umfang, bei großen Bällen den halben Umfang.
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| Durch-messer |
Umfang |
halber Umfang |
| 55 |
173 |
86 |
| 65 |
204 |
102 |
| 75 |
236 |
118 |
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Das Material:
Haben Sie sich schon einmal auf einen Gymnastikball gesetzt? Und festgestellt, daß er für längeres Sitzen nicht taugt? Da haben Sie wohl recht: Ein Gymnastikball ist kein Sitzball. Bälle, die für beide Zwecke geeignet sind, kosten mehrere hundert Mark.
Ein guter Sitzball hat zwei wichtige Eigenschaften: Er darf unter keinen Umständen platzen und er braucht, für ruhiges Sitzen, eine starke Dämpfung des "Bouncing Effekts". Er darf einfach nicht ständig wippen.

Am besten geeignet sind Bälle mit dem ABS (Anti-Burst-System) aus dem Verbundmaterial Crylon. Lassen Sie sich
auf keinen Fall einen Gymnastikball als Sitzball aufschwatzen, auch wenn das sehr billig ist!
Die Größe:
Die optimale Sitzhöhe ist erreicht, wenn der Kniewinkel 100 Grad beträgt. Fachleute empfehlen folgende Tabelle. Passen Sie, wenn möglich, lieber die Tischhöhe an als einen anderen Balldurchmesser zu wählen. Ein zu hoher Ball schafft zwar einen guten Überblick über den Schreibtisch, führt aber leicht zu einer gebeugten Sitzhaltung.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie kleiner sind als ca. 1,66 m, dann empfehle ich keinen Sitzball, sondern eine für den Rücken sehr wohltuende Alternative: Benutzen Sie ein luftgefülltes "Keilballkissen" oder ein "Ballkissen".
Personen ab ca 1,95 m raten wir ebenfalls nicht zu einem Sitzball, sondern zu den
Keilballkissen. Gerade diese Personengruppe profitiert besonders von gutem Sitzen, da ein langer Rücken auch große Hebelkräfte auf die Bandscheiben bedeutet. Sitzbälle sind in dieser Größe aber nicht mehr so sinnvoll. Es gibt zwar auch Hersteller, die noch größere Bälle anbieten. Diese sind in Verbindung mit einem Schreibtisch oft nicht einfach zu nutzen.
Bestellmöglichkeit ABS-Sitzbälle:
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Körpergröße:
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Balldurchmesser:
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Preis
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bestellen
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| 166-178 cm |
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65 cm, blau-lila |
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37,50 Euro |
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| ab 179 cm |
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75 cm, blau-lila |
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40,90 Euro |
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166-178 cm |
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65 cm, silber |
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37,50 Euro |
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ab 179 cm |
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75 cm, silber |
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40,90 Euro |
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(Versandkosten)

Es handelt sich bei den angegebenen Körpermaßen um eine grobe Orientierung (einschließlich Schuhen). Der Wert des Balls liegt in der Dynamik, in der Beanspruchung von Muskulatur und Gleichgewichtssinn und gerade nicht in der Fixierung auf eine bestimmte Haltung.
Für die Größe spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Eigentlich wären die Beine das bessere Kriterium: Relativ lange Beine sprechen für den größeren Ball, eher kürzere Beine im Verhältnis zur Gesamtgröße sprechen für den kleineren Ball. Von Ball zu Ball gibt es noch dazu kleine technische Fertigungstoleranzen. Und je nach Körpergewicht drückt man den Ball mehr oder weniger stark ein. Nicht zuletzt kommt es darauf an, wie stark Sie den Ball aufpumpen.
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Den Sitzball soll man maximal ein Drittel der gesamten Sitzzeit eines Tages benutzen. Unser Gehirn braucht morgens Anlaufzeit. Aufgrund der aktivierenden Wirkung sollten Sie den Sitzball immer morgens als ersten Sitz benutzen und später durch einen Stuhl ablösen. Ebenso verfährt man sinnvollerweise mit längeren Pausen.
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Aufblasen
Sitzbälle werden selbstverständlich unaufgeblasen geliefert. Ein Aufblas-Set (Verschluss und Adapter für Luftpumpe) liegt bei. Wir empfehlen, falls Sie nicht schon einen Blasebalg für Luftmatratzen etc besitzen, die Nutzung einer Doppelhubpumpe. Aufblasen an der Tankstelle (Anleitung beachten, Sie müssten zweimal zur Tankstelle!) ist ebenfalls möglich.
Zubehör:
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Doppelhub-Pumpe
ca 2x2100 ccm, 4 verschiedene Adapter, für schnelles Aufblasen und Entlüften.
nur 17,50 Euro
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Ballschale
610 Gramm, ca 45 cm Durchmesser, schwarz, vor allem empfohlen, falls der unbenutzte Ball nicht wegrollen soll: nur 26,50 Euro
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