Das Eisenhower-Prinzip ...
Eilig oder wichtig?
Die Kunst, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden, ist ein Erfolgsfaktor. Erfolg entspringt den wichtigen Zielen und den wichtigen Aufgaben. Erfolgreich ist, wer sich um das Wesentliche kümmert.
Die meisten von uns verbringen aber keine zwanzig Prozent ihrer Zeit mit der jeweils gerade wichtigsten Aufgabe. Diese Quote zu steigern, ist unser größtes brachliegendes Erfolgspotential. Das ist der Grund, warum Systeme wie z.B.
so spektakuläre Erfolge bringen können.
Die methodischen Grundlagen für eine Verbesserung sind ausgesprochen einfach. Ein Beispiel ist benannt nach dem amerikanischen General und späteren Präsidenten Eisenhower. Ein sehr simples Prinzip, wie Sie gleich sehen werden:
Wozu dient das Eisenhower-Prinzip?
Bei einem Großteil unserer Arbeit orientieren wir uns nicht an der Wichtigkeit einer Aufgabe, sondern an unseren Vorlieben, am Druck anderer und an vielerlei Zufällen. Für den Erfolg ist aber einzig entscheidend, daß wir uns tatsächlich um das Wichtigste zuerst kümmern.
Jeder von uns weiß das. Dennoch tun wir es nicht. Im Grunde dient das ganze
Zeitmanagement, ja ein großer Teil der gesamten persönlichen Arbeitsmethodik nur dieser einen Aufgabe: Uns systematisch dazu zu bewegen, doch das Wichtigste zuerst zu tun und die eiligen, aber eigentlich unwichtigen Aufgaben liegenzulassen, anderen zu übertragen oder einfach dem Papierkorb zu übergeben.
Das Eisenhower-Prinzip wurde genau für diesen Zweck geschaffen. Sein wesentlicher Vorteil liegt in der Einfachheit. Wer es in seinem Bewußtsein verankert, hat die Grundlage für erfolgreicheres Arbeiten schon gelegt.
Wie funktioniert das Eisenhower-Prinzip?
Wir teilen unsere Aufgaben und Ziele auf nach zwei Kriterien: Sind sie wichtig oder unwichtig? Und sind sie eilig oder nicht eilig?
So gelangen wir zu vier Gruppen von Aufgaben:
- Aufgaben, die wichtig und eilig sind
- Aufgaben, die wichtig, aber nicht eilig sind
- Aufgaben, die unwichtig, dafür aber sehr eilig sind
- Aufgaben, die unwichtig und nicht eilig sind
- Nach Eisenhower gehen wir mit diesen vier Gruppen folgendermaßen um:

Alle Aufgaben, die sowohl unwichtig als auch nicht eilig sind, werfen wir in den Papierkorb. Sind die Aufgaben zwar unwichtig, aber eilig, dann delegieren wir sie an unsere Mitarbeiter.
Die wichtigen Aufgaben, die nicht eilig sind, übertragen wir in unsere Zeitplanung, tragen sie also in das Zeitplanbuch ein und sorgen dafür, daß sie zur rechten Zeit tatsächlich angepackt werden.
Die Aufgaben, die gleichzeitig wichtig und eilig sind, Packen wir sofort an.
Zwei Zielrichtungen
Das Eisenhower-Prinzip sitzt direkt an der Nahtstelle zwischen "Arbeitsmethodik" und "Strategie". Für beide Bereiche hat es insofern als Brückenglied große Bedeutung: Als praktischer Ansatzpunkt für das oft als theoretisch empfundene, aber doch so wichtige Gebiet der persönlichen Strategie. Es ist gleichzeitig als gedanklicher Anhaltspunkt, der verhindern hilft, daß unser Zeitmanagement zum einfachen Verwalten der Zeit verkommt.
Tipp: Gerade an der Nahtstelle von Arbeitsmethodik und Strategie macht das richtige Werkzeug deutlich erfolgreicher. Das Instrument
verfügt gleich über mehrere intelligente Prioritätensysteme. Nur denken müssen Sie selbst.
Probieren Sie das Eisenhower-Prinzip aus!