vom Kriege

 

Carl von Clausewitz

"Vom Kriege"Vom Kriege

Strategie verdankt nicht nur ihren Namen dem militärischen Ursprung. Auch die Mehrzahl ihrer Konzepte und Gedanken sind dem Ringen der Völker und Schlachtenlenker und den unerbittlichen Kräften der Evolution, des Überlebenskampfes und der Kriege entlehnt.

Deshalb ist es durchaus sinnvoll, strategischen Überlegungen nicht nur in Bezug auf wirtschaftliche und machtpolitische Zusammenhänge zu sehen. Lassen Sie sich von einem bis heute immer wieder zitierten Strategen durch diese Gedankenwelt führen.

Sind Sie offen für neue Gedanken?

Wenn wir über Strategie nachdenken, gilt die gleiche Regel wie für jeden Denkvorgang: Wir können Gedanken nur immer aufbauen auf anderen Gedanken und Eindrücken, die wir irgendwo zuvor schon gelernt, gedacht, gesehen, betrachtet, gelesen haben.

Deshalb ist das berühmte Standardwerk von Carl von Clausewitz "Vom Kriege" nicht nur für Historiker interessant. Es bietet eine Fülle von Fakten und Gedanken, die der heutige Büromensch noch nie so gedacht hat.

Strategisches Denken aus diesem Blickwinkel ist uns fremd und doch sind die Ausführungen von Clausewitz zeitlos. Vieles lässt sich direkt auf heutige Politik und heutige Wirtschaft übertragen.

Wer strategisches Denken lernen möchte, kommt um diesen erstaunlich modernen Klassiker nicht herum.

Vergessen Sie also, was sonst noch alles an Lobeshymnen oder herber Kritik über Clausewitz gesagt wird. Dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden, der gerne denkt. Und was es vielen anderen Strategie-Büchern voraus hat: Langweilig ist dieses Werk auch nicht. In einer Zeit, die Kriege nur noch als Computerspiele kennt, tut der Kontakt mit realen Überlegungen gut.

Und es dreht sich nicht nur um das Primat der Politik und den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.