Machiavelli

Niccolò Machiavelli,
"Der Fürst"

 

Machiavelli, Der Fürst"Der Fürst" gilt als Lehrbuch der Treulosigkeit, des Unrechts und des Bösen. Der Zweck heiligt die Mittel. Machiavellis Handbuch der Machtausübung ist ein Begriff. Und gerade, weil es so oft zitiert wird, sollte man es kennen. Es ist glücklicherweise ein dünnes Büchlein und schnell gelesen.

Niccolò Machiavelli prägt mit seinen Ausführungen, wie ein Fürst denken und handeln müsse, die Gedankenwelt der Politik und der Managementliteratur bis auf den heutigen Tag erheblich mit. Deshalb sollten Sie sein Buch dringend lesen. Mitreden können, ist gerade in dieser Umgebung besonders wichtig.

Mit seinen klaren, logischen Gedanken setzt sich Machiavelli unerbittlich über das christliche Menschenbild hinweg. Menschen sind Werkzeuge, Freund oder Feind und in bestimmten Situationen gnadenlos zu vernichten. Eigenartigerweise schrieb er nur nieder, was andere dachten und taten.  In einer Welt, die von echten Borgias beherrscht wurde, war diese Denkweise wahrscheinlich breit akzeptiert.

Trotzdem ist es Machiavelli, der für diese Denkweise, für machiavellistisches Denken, steht. Sein Buch gilt als Lehrbuch der Treulosigkeit, des Unrechts und des Bösen. Es musste schon für so manchen teuflischen Plan als Rechtfertigung herhalten.

 

Niccolo Machiavelli

Dennoch ist Machiavellis Buch nicht einfach so abzustempeln. Es zählt nicht umsonst zu den berühmtesten und auflagenstärksten Büchern überhaupt. Es gehört zu den Büchern, über die viel geschrieben wird. Und was die Empfehlung angeht, es zu lesen oder nicht, so verhält es sich wie mit vielen berühmten Werken. Es ist nun einmal sinnvoller, Goethes Werke zu lesen als Bücher über Goethes Werke. Es ist besser, die Bibel zu lesen als Bücher über die Bibel.

Lesen Sie deshalb auch in diesem Fall das ganze Buch. "Il principe", so der italienische Originaltitel ist schon mehr als 500 Jahre alt. Es ist aber trotz vieler historischer und lokaler Bezüge erstaunlich gut verständlich. Und ohne Anhang und Einleitung sind es kaum mehr als 100 kleine Seiten. Diesen Zeitaufwand ist es wert, das Original zu kennen und zu wissen, was Machiavelli wirklich geschrieben hat. Es lohnt sich nicht, auf ein noch ein klein wenig dünneres Sentenzbüchlein auszuweichen. Machiavellis Werk ist nicht mit einer Ansammlung von Zitaten zu erfassen, sondern nur in der Abfolge seiner klaren Gedanken. Diese haben ihn bekannt gemacht und nicht einzelne Sprüche.

Eines sollten Sie dabei auf jeden Fall auch im Auge behalten, und deshalb finden Sie diese Empfehlung an dieser Stelle: Viele strategische Gedanken lassen sich auch ohne ihren Anteil an Bösem und an Unrecht in die moderne Wirtschaftswelt übersetzen und anwenden.

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Man soll den Menschen entweder schmeicheln,
oder sie sich unterwerfen.

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