mehr Erfolg mit meineZIELE!




Einsatzgebiete für Zeitwettbewerb

Einsatzgebiete für Zeitwettbewerb

Wer sich zum Zeitwettbewerb entschließt, muss in allen Unternehmensteilen anpacken. Hier sind einige wichtige Einsatzgebiete aufgezählt.

Wo muss Zeitwettbewerb ansetzen?

Zeitwettbewerb betrifft ganz verschiedene Einsatzgebiete in einem Unternehmen. Je nach Integrationsgrad der EDV-Organisation und Unternehmensgröße lassen sich diese Gebiete unabhängig voneinander beschleunigen. Auf fast allen Gebieten geht es um Liegezeiten. In Unternehmen, die sich dem Zeitwettbewerb verschrieben haben, geht es nicht hektischer zu als sonstwo. Nur die Liegezeiten für Material und vor allem Papier sind kürzer. Viele Aufträge sind nur zu etwa 0,5 bis 5% ihrer Abwickungszeit in einer Phase der Wertschöpfung. Wenn sich ein Auftrag statt vorher 5 % seiner Durchlaufzeit nun 15 % der Zeit in einer Wertschöpfungsphase befindet, dann ist die Durchlaufzeit bereits auf ein Drittel gesunken! Und das ist auch eine realistische Größenordnung.

 

meineZIELE, der erfolgswirksame Organizer

Entscheidend ist jedoch, dass nicht nur der Kundenauftragszyklus betrachtet wird. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Felder, deren Beschleunigung gewinnbringend, wenn nicht gar überlebenswichtig ist.
Schnellere Angebote

Schnellere Marktdurchdringung

Die schnellste Produktentwicklung nützt nichts, wenn der Markt zu langsam von den Neuerungen erfährt. Bereits während der Produktentwicklung muss geklärt werden, wie das Produkt bekannt gemacht werden kann. Lösungsansätze liegen in abteilungsübergreifenden Projektteams, aber auch in einem sorgfältig gepflegten Know How über die Messen, Mailingadressen, Werbemedien, Pressekontakte etc, derer man sich optimalerweise bedienen muss.

Schnellere Produktentwicklung: Immer Elch-Klasse?

Die schnellere Entwicklung immer neuer Produkte bringt enorme Wettbewerbspotentiale mit sich. Allerdings ist es gerade hier mit technischen Verbesserungen nicht getan. Die Umstellung der Produktentwicklung auf Zeitwettbewerb ist besonders aufwendig und dauert in der Regel mehrere Jahre. Zeitwettbewerb wurde bisher häufig nur als Beschleunigung der Produktentwicklung angesehen. Diese ist dementsprechend auch Schwerpunkt der Literatur. Das Beispiel von Mercedes mit der A-Klasse zeigt, dass Beschleunigung auch klare Fehlerrisiken birgt.
Bei besonders schnellen Modellwechseln, so konnte man in Japan feststellen, waren die Kunden nicht mehr in der Lage, zu unterscheiden, welches das Neuere war.

Total Cycle Time

Die gesamte Produktzykluszeit muss zusehends verkürzt werden. Über die Beschleunigung der Produktentwicklung hinaus ist es häufig das Ausmustern veralteter Produkte, was lange auf sich warten lässt, unnötig Kapital, Menschen, Platz und natürlich Zeit bindet. Mit der allmählichen Umstellung auf elektronische Kataloge lassen sich auch Bereinigungen der Produktpalette schneller durchführen und bekanntmachen. Die Rücksichtnahme auf eine Vielzahl im Markt verbreiteter veralteter Katalogexemplare verliert stark an Bedeutung.

Schnellere Bestellabwicklung

Die Zeit, die in der Bestellabwicklung verloren geht, muss in der Fertigung mit deutlich höheren Kosten wieder aufgeholt werden. Während in der Praxis noch vielerorts zentrale Auftragserfassung, umständliche Preisfindung und manuelle Umschlüsselung der Artikelnummern vorherrschen, ist hier das Angebot der Technik recht groß. Auftragseingang über Edifact, Internet oder E-Mail bedeutet häufig einen enormen Zeitgewinn. Ein wichtiger Aspekt ist aber auch die Liegezeit (der eingehenden Aufträge) bei Filialen oder Zwischenhändlern.

Schnellere Lieferung

Lieferzeiten gemessen an der Durchlaufzeit in der Fertigung sind schon seit vielen Jahren Gegenstand eines zeitlichen Wettbewerbs. Dennoch liegen auch hier noch immer Potentiale brach. Während Konzepte wie Kanban oder JIT vor allem auf Lagerbestandsminimierung und Flexibilisierung hinarbeiten, kommen direkt zeitorientierte Konzepte wie das Schwarzer-Peter-Prinzip noch immer zu kurz. Gerade im Mittelstand, wo sich komplexe Just-in-time-Systeme nur schwer wirtschaftlich realisieren lassen, kommt es auf sehr individuelle Konzeptionen an. Teilweise liegen die Potentiale für schnellere Produktion in der grundsätzlichen Flexibilisierung des Unternehmens, siehe auch Beispiel Arbeitszeitflexibilisierung.

Die Beschleunigung von Lieferungen ist häufig gekennzeichnet durch die an der möglichen Beschleunigung orientierte Teilung von Abläufen.

Schnellere Beschaffung

Im Einkauf liegen häufig zwei wesentliche Potentiale brach: Einerseits bietet sich an, durch intensivere Zusammenarbeit mit dem Lieferanten dessen Lieferzeiten zu verbessern. Zum anderen ist die Reaktionszeit der Einkaufsabteilung oft sehr schlecht. Selbst im optimalen Fall ist da erst einmal ein Reservierungsjob über Nacht gelaufen, der die Bedarfsermittlung aktualisiert. In solchen Fällen geht der Beschaffung von vorneherein ein Tag verloren. Wenn dann noch persönlich vorgetragene Bestellwünsche Vorrang haben, gehen leicht ein bis drei Tage verloren (von denen kaum ein Manager weiß oder Notiz nimmt), die am Ende die Lieferzeit verlängern.

Schnellere Fertigung

Die Bearbeitungsgeschwindigkeiten von Maschinen sind trotz gegenteiliger Spekulationen auch in den letzten Jahren immer weiter gesteigert worden. Investitionen in immer schnellere Fertigung sind also durchaus möglich. Schnellere Fertigung bedeutet aber in erster Linie schnellere Umrüstung. Der Umrüst-Wettlauf wird aufgrund des steigenden Variantenreichtums immer wichtiger.

Schnellerer Informationsfluss

Wie lange dauert es, bis jede Niederlassung die Unterlagen und Preislisten für die neueste Produktlinie besitzt? Wie lange dauert es, bis ein Jahresabschluß zusammengestellt ist? Wie lange, wenn überhaupt, dauert es, bis kompakte und aussagekräftige Zahlen für die Führung des Unternehmens bereitstehen? Oder arbeitet man immer mit seit Wochen veralteten Zahlen?

In manchen Branchen ändern sich die Produkte so schnell, dass es schwierig wird, über die Distributoren hinweg die Händler schnell und gut zu informieren.

Schnellerer Umgang mit Emails

Informationen bewegen sich heute in Sekunden um die Welt. Doch dann folgen Liegezeiten in den Postfächern der Email-Systeme. Hier hilft nicht die Technik, sondern bessere Arbeitsmethodik, Emails direkt an Aufgaben zu knüpfen und diese wiederum, optimal nach Prioritäten zu steuern. Ein Top- Zeitmanagementsystem wie unser Produkt meineZIELE greift deshalb direkt in das EMail-Management ein.

Schnellere Informationsbeschaffung

Patentinformationen sind nicht die einzigen Daten, die man heute bequem und vor allem schnell aus Online-Datenbanken oder aus dem Internet holen kann. Im deutschsprachigen Raum ist die Beschaffung von Marktinformationen, neuen Lieferanten und so weiter noch weit unterentwickelt.

Schnellere Anpassung

Es gibt natürlich noch weitere Einsatzgebiete, die wir im Detail nicht behandeln wollen. Ganz besonders wichtig ist aber dieses: Die Anpassungsgeschwindigkeit des Unternehmens. Egal, ob ein neues Geschäftsfeld betreten werden soll, ob eine Organisationsänderung ansteht, ein Unternehmen hinzugekauft werden muss, oder nur ein interner Umzug ansteht, ein Unternehmen muss sich den immer schneller sich ändernden Umweltbedingungen auch immer schneller anpassen können. Entscheidend hierfür ist wieder ein Grundprinzip der Strategie: Einfachheit.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Anpassungsgeschwindigkeit bestimmt, ist die Verwendung geeigneter Werkzeuge, etwa für die Einführung oder Umstellung von Softwarepaketen .

 

 Weiter:  Wo konkret anpacken?