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Mind Maps

Mind Mapsverstanden werden

Strukturen zeigen und verstehen mit Mind Maps

Mind Maps sind wertvolle Hilfen für Verständnis, Gedächtnis, Strukturierung, Kreativität und noch einiges andere. "Das Mind Map Buch" ist ein sehr empfehlenswerter Einstieg in dieses Thema.


Verstehen und Verstanden werden

Verstehen Ihre Zuhörer, was Sie sagen wollen? Verstehen Sie selbst, was der Sprecher meint? Und fällt Ihnen das leicht? Eine Idee kommt nur voran, wenn andere sie verstehen.

Man versteht etwas leichter, wenn es gelingt, die Zusammenhänge zu vereinfachen und sich sozusagen eine geistige Landkarte zu schaffen. Wie macht man das mit Methode?

Das Verdichtungsgefälle nutzen

 Es gibt ein gedankliches Verdichtungsgefälle zwischen den beiden Gehirnhälften. Eine mind map ist ein Instrument, dieses Gefälle methodisch zu nutzen. Die rechte Gehirnhälfte denkt unmittelbar in Sinneseindrücken, z.B. in Bildern. Die linke Gehirnhälfte denkt in verdichteten Inhalten: In Worten, Begriffen, Abstraktionen und Kategorien. Texte oder Bilder sprechen jeweils nur eine Gehirnhälfte an. Siehe auch "Hemisphärenteilung des Gehirns"
Mit einer mind map kann man ein Verbindung schlagen. Durch Abbildung von Strukturen und Kategorien erleichtern wir es den Gehirnhälften, sich gegenseitig besser zu verstehen. Mind mapping macht aus dem Wettbewerb der Gehirnhälften ein Miteinander.

Hemisphärenteilung des GehirnsTony Buzan, ein bekannter Sachbuchautor in Sachen Denkmethoden, gilt als "Erfinder" des Mind Mapping.

Klassifizierung...

Dem Mind Mapping liegt ein einfacher Gedanke zugrunde: Viele Wissensinhalte, Situationsbeschreibungen, Maßnahmenpläne usw. werden durch Listen dargestellt. Man zählt einfach Argumente, Aufgaben, Aspekte auf. Häufig geschieht dies in hierarchischer Form als eine Art Klassifikation:

A. Fahrzeuge

1. Landfahrzeuge

a. Zivile Fahrzeuge

I. Nutzfahrzeuge

- Transportfahrzeuge

...


meineZIELEVerständnis erfordert Farbe und Struktur

Für größere Planungen, z.B. für einen aktuellen Ziele- und Aufgaben-Überblick, hat sich ein Farbkonzept wie in meineZIELE als besonders nützlich erwiesen: (Siehe auch meineZIELE Mindmaps)

Während des Aufbaus dieser Strukturen in unserem Kopf kann man allerdings noch einen Schritt weiter gehen, völlig rechtshirnig in Bildern, Strukturen und Farben denken. Dazu eignet sich ganz hervorragend das Hilfsmittel mind maps.

Mind maps sind einfach nur die graphische Darstellung einer Gliederung. So können in dem erwähnten meineZIELE Strukturen als mind maps einfach von und nach Mind Manager oder freemind importiert und exportiert werden. Hier eine automatisch generierte Mind Map (dargestellt mit freemind):

automatisch generierte Mind Map

Es hat sich bewährt, in der Startphase eines Projekts, wenn noch die Ideen und ersten Gedanken zusammengetragen werden, mind maps zu verwenden. Das macht man heute mit dem Beamer auf der Leinwand und dem bekannten, aber inzwischen auch ein wenig komplexen Produkt Mind Manager oder mit einer kostenlosen Alternative (freemind ist hervorragend). Doch es geht natürlich auch noch übersichtlicher (dargestellt mit meineZIELE):

Mind Map aus der Mindmap-Ansicht von meineZIELE

Mind Maps sind sehr strukturbetont. Diese Ansicht ist nützlich, wenn man lernt oder Orientierung sucht. Häufig setzt man Mind Maps aber auch direkt zur Steuerung von Aufgaben und Projekten ein. In diesem Falle ist das aber nicht sinnvoll. Eine Outliner-Ansicht, mit ihrer Betonung auf "Was steht als nächstes an?", ist erfolgswirksamer.

Mind Map aus der Mindmap-Ansicht von meineZIELE

Der selbe Zusammenhang, hier auf dem Bildschirm (mit meineZIELE) direkt gegenübergestellt, sieht nicht nur völlig anders aus. Die beiden Darstellungen haben auch völlig verschiedene Nutzen-Schwerpunkte. Das Kreative, Orientierung Suchende ist mit der Mindmap-Ansicht besser unterstützt. Dagegen ist zielorientiertes Denken, alles was mit Anpacken und Umsetzen zu tun hat, in der Outliner-Darstellung links viel besser untergebracht.

Kreativer mit einer Mind Map

Einfache Gliederungen werden zwangsläufig linear gelesen und behindern deshalb oft das Erkennen von Querbezügen. Deshalb versucht man es mit einer anderen Anordnung: Man benutzt die ganze Fläche eines mind mapPapiers. Dazu beginnt man in der Mitte mit einem Begriff oder einer Skizze und verzweigt seine Notizen baumartig nach außen.

Mit einem kreativitätsorientierten Mindmap-Programm wie MindManager kann man zwar nicht wirklich das "Freihändige" nachempfinden, was Papier und Buntstifte so einzigartig macht. Doch immerhin ist es möglich, Skizzen in die Maps einzubinden und eine Vielfalt graphischer Gestaltungsmittel vermittelt das Gefühl kreativen Schaffens.

Man verbessert durch Mind Maps seinen Überblick, gewinnt einen Blick für die wesentlichen Zusammenhänge, erleichtert sich die begriffliche Einordnung und man entwickelt einen leichteren Ideenfluß.

Die mind map erleichtert uns schnellere und fundiertere Entscheidungen, wir lernen und verstehen leichter, wir finden leichter Querbezüge und neue Ideen. Wir erarbeiten uns ein Thema aus seiner Struktur.

Lernen mit Mind Maps ist fruchtbarer und natürlicher aufgebaut. Während wir bei der herkömmlichen Vorgehensweise einzelne Blätter in die Luft hängten, beginnen wir jetzt mit der Wurzel, entwickeln Stamm und Äste und schaffen so eine natürliche, geistige Baumstruktur.

Wann Mind Maps, wann Struktur?

Mind Maps sind das Mittel der Wahl beim Lernen, beim Erschließen neuer Lernstoffe, beim Entwerfen eines Vortrags und derartigen, häufig sehr kreativen Aufgaben. Bei Projekten sind sie zu Recht höchst umstritten. Sobald man mit der Umsetzung von Aufgaben beginnt, ist die gegliederte Darstellung klar überlegen. Auch beim "Multiprojekt-Management", also einer Vielzahl kleiner, alltäglicher Projekte, wie man sie häufig bei Managementaufgaben antrifft, ist die herkömmliche Gliederung klar vorzuziehen.Radialmap

Es macht also keinen besonderen Sinn, sein Aufgabenmanagement aus Mind Maps heraus zu organisieren. Doch es ist durchaus sinnvoll, als zusätzliche Ansicht des gleichen Zusammenhangs, auch für diesen Zweck gelegentlich Mind Maps heranzuziehen. Das kann wirken wie ein zweites Augenpaar.

Die großen Vorteile der Mind Map liegen im Kreativbereich, im Vermitteln von Ideen, im Entwickeln gemeinsamer Ideen, bei vielen Lernaufgaben und in der Startphase von Projekten. Den größten Vorteil, und das ist aus denkmethodischer Sicht nun wirklich keine Überraschung, hat man, wenn man mind maps von Hand erstellt, mit Papier und Buntstiften.

Da wir heute kaum noch herkömmliche Projektoren in den Besprechungsräumen stehen haben, sondern nur noch Beamer, die direkt aus der Software projezieren, fällt diese Möglichkeit bei der Teamarbeit aber aus. Einziger Trick: Zu der pfiffigen Sceye-Kamera, mit der man einzeln eintreffende Dokumente bosonders schnell und einfach einscannen kann, gibt es eine Zusatzsoftware, die in Verbindung mit einem Beamer die Möglichkeit schafft, Handzeichnungen direkt beim Erstellen auf die Leinwand zu bringen.