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Vorsicht! Der Knopf sollte so groß sein, daß Sie ihn nicht verschlucken können. Sprechen Sie einige Minuten mit diesem Hindernis im Mund und versuchen Sie, trotzdem klar, laut und deutlich zu sprechen. |
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Es klang bereits an: Es ist auch wichtig, was Ihre Botschaft verschweigt
Was soll bei Ihrem Zuhörer auf keinen Fall ankommen? Welche Gedanken wollen Sie keinesfalls anstoßen? Wovon wollen Sie ablenken? Wohin? Wo würden Sie unnötige Angriffspunkte bieten?
Aufgabe: Überlegen Sie, was bei Ihrer Beispielpräsentation nicht gesagt, nicht gezeigt und in den Köpfen der Zuhörer nicht geweckt werden soll.
Die emotionale SeiteEin Vortragender, der überragende Erfolge einfach nur monoton und ohne Herz als Stichworte präsentiert, hat keinen Erfolg. Erfolg überzeugt, wenn man Ihnen den Erfolg ansieht, wenn man sieht, daß Sie sich von Herzen freuen, daß Sie stolz sind auf das Geleistete. Ihre Ideen zünden, wenn Sie begeistert sind und man diese Begeisterung sieht und spürt. So wie ein Autoverkäufer eine alte Klapperkiste anpreist, indem er von Liebhabermodell, Charakter und guten, alten Zeiten spricht, können auch Sie Emotionen wecken. Man kann gezielt an positiv besetzte Erlebnisse erinnern: Urlaub, Kinder, Kindheit. Man kann Musik und Farben einsetzen (Siehe "Wie Farben wirken") Es gibt sogar regelrechte Reizworte, die helfen, bestimmte Emotionen zu wecken. Nicht nur "Weihnachten" oder "Schneider, Schneider Meck, Meck, Meck ...". Sie haben zwei Möglichkeiten: Sie können selbst begeistert sein und andere anstecken. Und Sie können Psychologie, Körpersprache und exakte Wortwahl einsetzen. Mehr über die emotionale Steuerung anderer finden Sie z.B. in "Der Zauberlehrling" (NLP) . |
Aufgabe: Überlegen Sie, wie Sie zu Ihrer Beispielpräsentation Emotionen wecken könnten. Welche Emotionen sollen das sein? Ängste? Begeisterung? Freude? Welche Emotionen würden Ihren Erfolg steigern? Wie wecken Sie solche Gefühle?
Präsentation heißt: Sie haben das Wort. Sie bestimmen nicht nur Inhalt, sondern auch Form und Anordnung dessen, was Sie sagen. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Anordnung.
Ihre Aussagen sollen andere Menschen überzeugen. Sie argumentieren. Das bedeutet in der Regel, daß Sie Argumente aufzählen und erläutern. Dabei kommt der Anordnung der Argumente große Bedeutung zu.
Welches ist das wichtigste Argument? Um argumentieren zu können, müssen wir Argumente und Informationen gewichten können. Das wichtigste Argument ist immer das Argument, das nicht Sie, sondern den Zuhörer am meisten überzeugt. Die wichtigste Information ist jene, die nicht Ihnen, sondern Ihrem Zuhörer das meiste bringt. Es geht um die Sicht des anderen.
Das ist besonders schwierig,

Zur Vorbereitung einer Präsentation gehört immer die Bewertung der Argumente. Sie müssen einschätzen, wie Ihre Argumente wirken und daraus eine Reihenfolge bilden. Welches ist das wichtigste, das zweitwichtigste etc.
Die Reihenfolge, in der Sie Argumente vortragen, sollte immer eine Steigerung sein. Davon weichen Sie ab,

wenn Sie gleich Gegenargumente mit einbeziehen

Also nicht beim Verkauf eines Hauses zuerst die Lage, dann Preis, Größe, Ausstattung und am Ende erst den Kartoffelkeller, die handbemalte Hundehütte und den Wetterhahn auf dem Kamin anpreisen. Jedes Argument sollte noch etwas stärker und jede Information etwas wichtiger sein als die vorherige.
Aufgabe: Legen Sie für Ihre Beispielpräsentation die optimale Reihenfolge der Argumente fest.
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