Was ist ein Matrix-Diagramm?
Matrizen dienen der tabellarischen Gegenüberstellung, z.b. für den Vergleich von Produkten und deren Eigenschaften. Vom Diagramm bis zu einer simplen Tabelle gibt es einen fließenden Übergang.
Das dargestellte Beispiel verwendet als Tabelleneinträge nur graphische Elemente (für ja, nein, zum Teil). Sobald auch noch Zahlen oder Texte in der Tabelle auftauchen, spricht man normalerweise nicht mehr von einem Diagramm.
Wie erstellt man Matrix-Diagramme?
Eine Matrix ist leicht mit Standardprodukten wie Microsoft Excel herzustellen. Wirklich elegant und blitzschnell geht es natürlich auch in diesem Fall mit Visio. Möchten Sie Ihre Daten erst mit Hilfe von Profilen ausknobeln oder umgekehrt, nach der Erstellung in Profilform nutzen können, dann bietet sich das Erfolgsmethoden-System
an.
Beispiel
Eine Matrix läßt sich für praktisch jede zweidimensionale Gegenüberstellung verwenden. Im grünen Beispiel dargestellt ist eine Mehrpunktkonkurrentenmatrix (siehe Porter, Wettbewerbsvorteile). Diese wird benutzt, um festzustellen, wo man mit diversifizierten Wettbewerbern in mehreren Produktbereichen im Wettbewerb steht. Ein schwarzer Kreis zeigt eine Wettbewerbssituation. Leere Kreise zeigen für die nähere Zukunft zusätzlich erwarteten Wettbewerb.
Im praktischen Gebrauch findet man Matrix-Diagramme häufig als Grundlage strategischer Überlegungen oder für Entscheidungen in einem komplexen Umfeld (z.B. für ein Produkt, einen Standort, etc)
Beispiel Kundennutzen:
Ein pfiffiges Strategie-Buch, "Der blaue Ozean als Strategie" nutzt beim Herausschälen konkurrenzarmer Geschäftsmöglichkeiten u.a. eine Käufer-Nutzen_Matrix. Ihre praktische Umsetzung könnte aussehen wie hier mit
umgesetzt: Mit Farben (Bewertung nach Schulnoten) und Größe (Wichtigkeit für den Kunden) sind hier mehr Möglichkeiten als in Vision realisiert. Zusätzlich sind die Daten unmittelbar in Profilform umsetzbar. Und was noch viel wichtiger ist: Das System erlaubt unmittelbar in der Analyse bereits die Planung der praktischen Konsequenzen...